Shabbat Ekev

A key passage in our Parshah (Deuteronomy 7:12–11:25) is the second chapter of the Shema, which repeats the fundamental mitzvot enumerated in the Shema’s first chapter, and describes the rewards of fulfilling God’s commandments and the adverse results (famine and exile) of their neglect.

IMHO the both extreme positions, presented in this short passage, are reflecting the both worlds we know in Judaism. The not perfect one, the one with not enough rain, excile and injustices, represents the Olam HaZe -the perfect world is a just world, a world where everyone has a fair share in everything, the Olam HaBa, the messianic time.

The recitation of the Shema reminds everyone of us to be engaged in Tikkun Olam, and bring forth the messianic time.

Shabbat Shalom

Parashat Va’etchanan

Dieses Mal nur eine kleine Zusammenfassung und ein paar Fragen am Ende. Vielleicht hat ja der eine, oder die andere von Euch mal Lust, die Fragen im Kommentar zu beantworten.

Parashat Va’etchanan (Dtn 3.23-7.11) – Haftara: Isaiah 40:1 – 40:26
Dieser Schabbat wird nicht nach der Parashat, sondern nach der Haftara „Nachamu“ benannt. Es ist der erste Schabbat (von sieben) des Trostes zwischen Tischa B’Av und Rosch HaSchana.

Das 5. Buch der Tora besteht eigentlich aus 4 langen Reden von Mosche an die Israeliten und ganz am Ende noch aus der Beschreibung von Mosches Tod. Der Wochenabschnitt Va’etchanan gehört zu der zweiten Rede und ist sehr bedeutend, da in ihm sowohl der Dekalog (die 10 Gebote) wiederholt wird (Dtn. 5.6-18), als auch das Schma Israel (6.4-9 – eignet sich gut für die Tora Lesung) enthält.

Der Wochenabschnitt beginnt mit einem Bericht von Mosche, in dem er erzählt, dass er einst Gott darum anflehte (chanan bedeutet „flehen“, Va’etchanan bedeutet „Und ich habe angefleht“), doch in das Heilige Land einziehen zu dürfen. Gott verwehrte ihm aber diesen Wunsch und erlaubte ihm nur, das gelobte Land von der Spitze eines Berges sehen zu dürfen.

Nach dieser Einleitung folgt dann eine Miniaturversion des sogenannten „Bundesbuches“, einer Beschreibung des besonderen Bundes zwischen Gott und den Kindern Israels. Dazu gehört eine Einleitung, die Gesetze, die dem Bund einen Handlungsrahmen verleihen, und zum Abschluss eine Art Begründung für diesen Bund („damit es Euch gut geht“).

Ganz am Ende des Wochenabschnittes folgt noch eine Mahnung vor dem Götzendienst, also einer Art Gegenbund.

Fragen zum Wochenabschnitt:
Schma Israel, was bedeutet es für Euch? Was bedeutet es, einen (!) Gott zu haben?
Ve’ahavta Adonai – Du sollst Gott lieben: Kann man Gott lieben? Kann man Gott auch hassen?
Die 10 Gebote – wozu brauchen wir überhaupt Gebote?
Schabbat – an Schabbat sollen nicht nur wir Juden einen Ruhetag haben, sondern auch alle, die mit uns zusammenleben – echt sozial, oder? Was bedeutet es einen Ruhetag zu haben? Wie kann man dem Schabbat eine modernes Antlitz geben?

Schabbat Schalom Euch allen.

Mein Tisha b’Av

Entsprechend unserer jüdischen Zeitrechnung fällt in die kommende Woche wieder der 9. Av – Tischa b’Av. Es ist der Tag, so lehren es unsere Weisen, an dem sowohl der erste, als auch der zweite Tempel in Jerusalem zerstört wurden und der beispielhaft für all das Leid und das Schrecken steht, welches uns, dem jüdischen Volk, im Laufe der Zeit widerfahren ist.

Wie vielen progressiven Jüdinnen und Juden fällt es mir jedoch schwer, Zugang zu diesem Datum zu finden, steht doch im Zentrum des Gedenkens der zerstörte Tempel mit seinem Opferkult. Als progressive Juden glauben wir schon lange nicht mehr an die Notwendigkeit eines “zentralen Heiligtums” mit seinen Kulten und Tieropfern. Um genauer zu sein, die meisten Bezüge zum Tempel und seinem Kult sind schon lange aus unseren Gottesdiensten und Gebeten verschwunden. Wir beten nicht länger für die Wiedererrichtung des Tempels und die Abschnitte zu den Tieropfern sind ebenfalls schon längst in unseren Gebetbüchern durch die prophetischen Visionen ersetzt worden, die davon sprechen, dass Gott Gebete dem Tieropfer vorzieht. Continue reading →

Dewarim: Gerechtigkeit entsteht niemals aus Vorurteilen

Unser Wochenabschnitt für diese Woche heißt „Dewarim“ – „Worte“. Er ist der erste Wochenabschnitt aus dem fünften und letzten Buch unserer Tora. Das ganze Buch enthält eine Serie von Reden, die Moses an die Israeliten richtet, kurz bevor sie in das versprochene Land einziehen werden, und ihre Wüstenwanderung beenden können.

Moses zeichnet nicht nur noch einmal die lange Reise seit dem Auszug aus Ägypten nach, sondern wiederholt die ethischen Werte und Errungenschaften, die das junge Volk in den vergangenen 40 Jahren erhalten haben. Wir lernen von den Schwierigkeiten, die jede Gesellschaft in Angriff nehmen muss, und wie die Leitlinien der Tora helfen können, diese Schwierigkeiten zu bewältigen. Moses berichtet auch, wie er und auch Gott große Zweifel hatten, ob die Kinder Israels die Erwartungen, die beide an sie hatten, auch erfüllen könnten. Die Erzählungen sind voll von Verzweiflung, Mahnungen und am Ende doch immer wieder auch voll von Hoffnung. Moses und Gott geben die Kinder Israels nicht auf. Continue reading →

Massei: Even within the Torah itself lawmaking is always in progress

In this week’s reading, Massei (מַסְעֵי — Hebrew for “journeys”, Moses reviews the forty years of Israelite journeys through the desert. The Torah discusses the boundaries of Israel, its division amongst the tribes, the cities which the Levites would receive, and the cities of refuge. God makes a precise distinction between murder and manslaughter. Continue reading →