Nur noch 3 months and 8 days
und ich bin wieder in Berlin
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Adrian Michael Schell

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Nur ein paar Kleinigkeiten

1. Mein Blog ist jetzt auch für das IPhone optimiert. Eine Optimierung für andere mobile Browser folgt. Wenn es Probleme mit der Darstellung gibt, gebt mir bitte eine kurze Rückmeldung.

2. Auf der linken Seite seht Ihr jetzt einen Countdown (nicht in der Iphone Darstellung :-) ) Ob man es glauben  kann, oder nicht. In 3 Monaten ist meine Zeit hier in Jerusalem zu Ende. Es hat schon etwas Erschreckendes, dass mir jetzt nur noch so wenig Zeit bleibt, auf der anderen Seite aber auch etwas sehr Tröstliches. Berlin ist nun mal doch meine gewohnte Umgebung, meine Familie, meine Freunde, mein “echtes” Leben. Die Blase, in der ich derzeit lebe und die in gewissem Sinne sehr schön ist, wird auf die Dauer doch ein wenig zu eng für mich. Also noch drei Monate und ….

3. Bilder von meinem alljährlichen Pessachvorbereitungen findet Ihr in Kürze hier ;-)

p.s.: Einen anderen Countdown könnt Ihr auf HIER betrachten. Die neue Website der Jüdischen Allgemeinen wird am Donnerstag freigeschaltet. Wir dürfen wohl alle sehr gespannt sein.

Purim in Jerusalem

Es war das zweite Mal, dass ich Purim in Jerusalem verbracht habe. Vor 4 Jahren war es gleichzeitig mit meinem Geburtstag und somit gab es einen doppelten Grund zu feiern. Damals war ich kurz in einer Synagoge und bin dann mit Freunden in eine Bar gegangen. Dieses Mal war ich am Abend mit Danny (einem Studenten aus meiner Yeshiva) in einer kleinen Synagoge in der Nähe des Kikar Zion, d.h. in der Jerusalemer Innenstadt. Da es eine von Chabad betriebene Synagoge ist, erlebte ich eine Megilla-Lesung in aschkenasischer Aussprache. Premiere für mich. Der Vorleser hat aber so deutlich und langsam gelesen, dass ich gut folgen konnte.

Im Wohnzimmer des Rabbiners

Im Wohnzimmer des Rabbiners

Im Wohnzimmer des Rabbiners

Der Rabbiner dort hat uns anschließend zu sich eingeladen. Es war schon ein wenig komisch, mit lauter Chabadniks im Wohnzimmer des Rabbiners zu sitzen. Wie immer wenn Chabad irgendwo feiert gab es Livemusik. Zwei Musiker saßen in einer Ecke. Nach ein paar Verzögerungen (viele der erwarteten Gäste kamen fast eine Stunde später) kam dann eine nette Stimmung auf. Auf dem Rückweg bin ich noch ein wenig durch die Innenstadt gelaufen (leider habe ich hiervon keine Bilder). Es war richtig was los.

Heute morgen war dann Purim in der Yeshiva angesagt. Nachfolgend eine Bilderauswahl:

Damit ist einer meiner Lieblingsfeiertage vorbei. Jetzt geht es in die Vorbereitung zu Pessach. Auch nicht schlecht :-)

Sde Boker – Bilder vom Shabbaton-Tripp

Hier eine Auswahl der Bilder, die ich vergangenen Freitag in der Umgebung von Sde Boker gemacht habe. Wir waren mit der ganzen Yeshiva das Wochenende dort.

Zwischenfall auf Flug US Airways Express 3079 nach Kentucky

Am 21. Januar ist es im amerikanischen Luftraum zu einem schweren Zwischenfall gekommen. Ein 17-jähriger Passagier ist doch tatsächlich auf die Idee gekommen, T’fillin (die Gebetsriemen) anzulegen. Nachdem  die halbe US Nation eh schon in Alarmzustand wegen des fast gelungenen Unterhosenbombers war, wertete die Besatzung des Fliegers die Lederriemen mit den kleinen Boxen als Zubehör für einen Selbstmord-Attentäter und legte eine Zwischenlandung in Philadelphia ein. Der junge Beter wurde nach der Ladung durch die Behörden verhört und durfte anschließend weiterfliegen.

Hier eine kleine Auswahl der Berichterstattungen in den USA: HIER und NY-Times

Heute hat mir eine Freundin aus den USA einen Flyer geschickt, mit dem El Al nun mit viel Humor auf den Zwischenfall reagiert. ;-) Kol ha Kovod (Alle Ehre).

Thanks Arlene :)

(US Airways Express Flight 3079)

Beschäftigt

Es ist Euch sicher schon aufgefallen, da habe ich zwar einen neues Blogdesign aber kaum Zeit, zu schreiben. Tatsächlich bin ich momentan gut eingedeckt. Das zweite Semester ist gut gestartet. Auffallend ist, dass es deutlich mehr an Arbeit mitgebracht hat – positiver Stress. Ich nehme an mehr Veranstaltungen teil und bin auch in mehr Aktivitäten eingebunden.

Stundenplan_Adrian Yeshiva 2010

Darunter leidet leider meine Online-Präsenz. Ich habe einen großen Artikel über meinen Trip nach Bethlehem in Vorbereitung, eine Buchbesprechung, verschiedene kleinere Erlebnisse usw. Alles soll hier rein. Ich hoffe, es gelingt mir in Kürze.

Bis dahin wünsche ich Euch Shabbat Shalom und einen guten und fröhlichen Start in den Monat Adar

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Eine Synagoge für Hameln