kippa in der uni ?

gleich zu beginn, dies ist erst einmal eine umfrage unter euch, meinen lesern.

wie denkt ihr zu den folgenden fragen:

kann/sollte oder eben auch nicht ein jude eine kippa in der uni tragen?

und wie sollte sich ein professor verhalten?

bitte schreibt mir unter der kommentarfunktion. mein beitrag folgt.

11 Gedanken zu „kippa in der uni ?

  • 26. April 2007 um 12:07
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    Ich würde sagen, es ist nicht übermässig gefährlich bzw. nicht gefährlicher als irgendwo anders. Immerhin ist es doch ein Rabbinerseminar?!

    Beste Grüße

    Chajm

  • 26. April 2007 um 14:40
    Permalink

    Und ich würde sagen, jeder darf und sollte anziehen, was er will, so lange es die Gegebenheit des Ortes und das in der jeweiligen Gesellschaft vorherrschende ästhetische Empfinden nicht gröblich verletzt. Das ist ja bei einer Kippa wohl nicht der Fall (eine Badehose wäre z.B. etwas anderes), und deswegen sollte ein Professor sich da gar nicht irgendwie verhalten – wenn er selber eine aufsetzen will, dann soll er eine aufsetzen, und wenn einer mit Kippa vor ihm steht, dann sollte er ihn genauso behandeln wie jeden anderen, der da mit T-Shirt oder sonstwie steht. Finde ich. Wenn das Tragen einer Kippa allerdings zu einer Gefährdung führt, dann ist das einerseits traurig und andererseits ein Skandal und führt dazu, daß ich mir ernsthafte Gedanken um die Gesellschaft mache, in der ich lebe.

  • 26. April 2007 um 17:54
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    „One should not walk bare-headed (the distance of) four cubits.“
    Shulchan Aruch, Orach Chayim, Ch. 2.

    Ob man in Potsdam eine Kappe/Mütze darüber trägt/tragen sollte, müsste derjenige selbst wissen.
    In Seminaren einer Rabbinatsausbildung sollten Professoren von diesem Anblick doch wohl eher nicht überrascht sein.

    Wie Dietrich erwarte auch ich Gleichbehandlung von Nichtkippaträgern und Kippaträgern.

    Aber ob generell Gerechtigkeit und Fairness im Umgang en vogue sind, wage ich zu bezweifeln. Ich will damit sagen, dass man mit den handels+blichen Vorurteilen wohl oder übel leben muss.

  • 26. April 2007 um 20:58
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    nur kurz, bevor ich morgen selbst mehr dazu schreibe, noch ein kleine information, bevor es zu missverständnissen kommt:
    es geht darum, ob es an der staatlichen universität, also bei regulären vorlesungen okay ist, oder nicht? nicht gemeint ist der unterricht am kolleg.

  • 27. April 2007 um 05:32
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    Ok, man versteht die Frage besser. Aber die Antwort bleibt.
    Woher die Frage?

  • 27. April 2007 um 08:35
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    Aha, also nicht auf das AGK bezogen. Verstehe…
    Grundsätzlich solltest Du keine Verlautbarungen diesbezüglich von einem Prof. zu erwarten haben. Andere „religiöse Kleidungsstücke” sind ja auch erlaubt.
    Vielmehr denke ich, dass es soetwas wie einen Teufelskreis gibt: Warum trägst Du keine Kippah? -> Antwort: Niemand trägt draußen eine Kippah… 😉

  • 2. Mai 2007 um 23:16
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    Und wo bleibt der Button vom Webring?

  • 3. Mai 2007 um 09:15
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    Wieso hast Du denn die Leiste entfernt, in der man die letzten Kommentare sehen konnte? Fand ich ganz praktisch…

    Ich bin übrigens immer noch neugierig auf die Antworten zu den Fragen, die sich vor Deiner Abreise zur Konferenz auftatet. Du hattest Antworten versprochen.

    Werde Dich immer mal wieder daran erinnern, es war schliesslich ein spannendes Thema.

    Was die Kippa-Frage angeht: da kann ich nichts zu sagen. Ich denke, im Reform-Umfeld ist es eine individuelle Entscheidung, ob jemand eine Kippa trägt oder nicht, insofern ist man dort eher Ansprüchen (zu recht?) ausgesetzt, sie gegebenenfalls eben nicht zu tragen.Einem orthodoxen Juden würde das in der Form nicht passieren, er könnte stringenter für seine Habits kämpfen, schliesslich gibt es da allgemein verbindliche Regeln – die gelten also für alle und sind nicht individuell aufhebbar.

  • 3. Mai 2007 um 09:15
    Permalink

    Wieso hast Du denn die Leiste entfernt, in der man die letzten Kommentare sehen konnte? Fand ich ganz praktisch…

    Ich bin übrigens immer noch neugierig auf die Antworten zu den Fragen, die sich vor Deiner Abreise zur Konferenz auftatet. Du hattest Antworten versprochen.

    Werde Dich immer mal wieder daran erinnern, es war schliesslich ein spannendes Thema.

    Was die Kippa-Frage angeht: da kann ich nicht viel zu sagen. Ich denke, im Reform-Umfeld ist es eine individuelle Entscheidung, ob jemand eine Kippa trägt oder nicht, insofern ist man dort eher Ansprüchen (zu recht?) ausgesetzt, sie gegebenenfalls eben nicht zu tragen.Einem orthodoxen Juden würde das in der Form nicht passieren, er könnte stringenter für seine Habits kämpfen, schliesslich gibt es da allgemein verbindliche Regeln – die gelten also für alle und sind nicht individuell aufhebbar.

  • 3. Mai 2007 um 09:16
    Permalink

    Sorry für das Doppelposting.

  • 4. Mai 2007 um 08:22
    Permalink

    Warum die Widgets an der Seite rausgeflogen sind, kann ich Euch nicht sagen. Ich habe sie wieder eingefügt.

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