No Go Area II

Atlas No Go(C) Ralf GoerlitzRalf Goerlitz hat als kommentar zu meinem artikel über no go gebiete in berlin und ostdeutschland einen link zu seinem kennzeichnungsvorschlag solcher gebiete hinterlegt (siehe links).

da die politische klasse mal wieder darüber diskutiert, wie man das problem mit den nazis und dem rechten mob kleinreden kann und wohl kaum selbst gemeinden und straßenzüge entsprechend kennzeichen wird, könnte man ja als privatinitative einen straßenatlas herausgeben. einen verleger findet sich sicher, immerhin ist der potentielle markt mit einigen millionen betroffenen ja nicht so klein. mögen „ausländer“ für deutsche politiker ja als nicht-wähler uninteressant sein, konsumenten für die deutsche wirtschaft sind sie sicher …

UPDATE: ein sehr gutes interview zum thema mügeln gibt es auf tagesschau.de mit dem Wissenschaftler Wilhelm Heitmeyer vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung in Bielefeld [hier lesen]
Für Suchmaschinen: Brandenburg, Nazis, Mügeln, Antifa, Antisemitismus, Deutschland, Rechter Mob

4 Gedanken zu „No Go Area II

  • 23. August 2007 um 18:23
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    sehr gelungene weiterentwicklung, so hatte ich mir das gedacht, bin gespannt ob ich mal über eine spucki irgendwo stolpere.

    zur sache: tatsächlich reduziert sich das ganze auch in den medien wieder schnell auf die unsägliche standortdiskussion und die ökonomischen nachteile, die ein schlechtes bild dieses landes im ausland produzieren. dass es dabei um reale probleme der lebenswelt von einen großen teil der menschen in diese land gehen muss, wird beiseite geschoben.

  • 24. August 2007 um 19:39
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    nochmal der ralf:
    der wilhelm heitmeyer ist aus meiner studienzeit persönlich bekannt, neu ist mir sein verweis auf die älteren als treibende kraft. im ersten entwurf des warnschildes war der baseballschläger noch ein einfacher strich, da meinte ein freund, das sähe wie „aus wie nen amok-rentner
    mit gehstock (stumpfe hiebwaffe 1W6+1)“. hätte ich ja fast so lassen können.
    bleibt noch die frage ob wir im westen uns da noch mal bei der 68’ern bedanken sollten, das die die nazizeit nochmal ordentlich aufgewühlt hat.

  • 13. Oktober 2007 um 19:42
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    Die Mob-Seuche verbreitet sich zur Zeit auch in Rheinland-Pfalz. Nur werden da bisher Überfälle dieser Art nur sehr zögerlich in der Presse bekannt gegeben.

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