6 thoughts on “Purim Sameach

  • 4. March 2007 at 04:27
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    Was du zu Purim als Perücke trägst, habe ich mal im Alltag gehabt… Aber ich weiß, dass du damit nicht zu beleidigen meinst. Ganz im Gegenteil: Mancher sagt, an Purim lässt man – als Erwachsener – sein sonst verheimlichtes Alter-Ego kurz raus. Interessanterweise ist aber dein Anderes nicht das Nichtjüdische, sondern gerade das noch Jüdischere. Was sagt das über dich als Jude? Was sagt das über dein Verhältnis zum Geiger-Kolleg, wenn dein Kostüm – also der Ausnahmezustand – dich zu einem Juden machen soll?

    A frejlechen Purim noch.

  • 5. March 2007 at 00:21
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    Yoav shalom,
    oy weh, oy weh, nicht immer alles so ernst sehen und wissenschaftlich untersuchen wollen … die peijes sind aus mea-shearim, das hemd von äthiopischen juden, das bild aus jerusalem im letzten jahr. jüdich ist auch, wenn man auch über sich selbst lachen kann.
    Adi

  • 5. March 2007 at 23:08
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    Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass du versteht, was “selbst” in diesem Zusammenhang eigentlich bedeutet. Der ganze Sinn des Kostüms liegt darin, dass man sich so verkleidet, als wäre er jmd. anderes. Versuch mal, etwa nächstes Jahr, dich mit einer normalen Krawatte oder mit einem ganz normalen Gürtel zu “verkleiden”, dann sehen wir schon, inwiefern du über dich selbst “lachen” könntest.

  • 5. March 2007 at 23:33
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    ich habe damit kein problem und verstehe dein problem nicht. aber noch einmal, vielleicht siehst du das ganze auch einfach zu eng. es war purim.

  • 6. March 2007 at 11:01
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    Ich verstehe Yoav sehr gut. Vielleicht braucht es aber das Jahr, bis Adi auch verstehen kann, was damit gemeint war ;-).

  • 31. July 2007 at 22:25
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    von yoav durch eine diskussion in seinem blog (http://ein-jude-in-deutschland.blogspot.com/) nochmal auf diese purim verkleidung hingewiesen, habe ich es mir noch einmal angesehen und ich meine inzwischen begriffen zu haben, was das problem meiner kritiker ist:

    sie halten weder mich noch das agk für jüdisch und glauben daher in dem kostüm zu erkennen, dass ich einmal pro jahr, zu purim halt, jüdisch sein spielen muss, was ich ja sonst nie bin.

    nu mei, wenn sie das so sehen …

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