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	<title>Kommentare zu: Ist Antisemitismus wieder hoffähig und wie steht die LINKE dazu?</title>
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	<description>Der Internetblog von Adrian M. Schell</description>
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		<title>Von: Sirta</title>
		<link>http://www.simanija.eu/2010/antisemitismus-wieder-hoffahig/comment-page-1/#comment-52663</link>
		<dc:creator>Sirta</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 May 2011 22:43:20 +0000</pubDate>
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		<description>Die Linke hat ein geschlossenes antisemitisches Weltbild, dies wurde durch die neue Studie belegt:

http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&amp;id=5441</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke hat ein geschlossenes antisemitisches Weltbild, dies wurde durch die neue Studie belegt:</p>
<p><a href="http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&#038;id=5441" rel="nofollow">http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&#038;id=5441</a></p>
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		<title>Von: Yael</title>
		<link>http://www.simanija.eu/2010/antisemitismus-wieder-hoffahig/comment-page-1/#comment-2058</link>
		<dc:creator>Yael</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 17:36:05 +0000</pubDate>
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		<description>Apropos doppelter Standard:

In Gaza gibt es momentan eine Stromkrise. Was wäre denn wieder mal los, wenn man Israel die Schuld geben könnte (wie sonst üblich)? Richtig: Der Teufel wäre in Europa los. 
In meinen Augen sieht man genau an diesem Beispiel, wie egal der Rest der Welt die Palästinenser sind, solange Israel nicht involviert ist. Diese Verlogenheit ist es, die mich zu der Erkenntnis bringt, dass viel mehr Antisemiten unterwegs sind als es für andere auf den ersten Blick erkennbar ist. Für Menschen, die sich seit Jahren damit intensiv auseinandersetzen ist das schon lange sehr deutlich erkennbar. 

&quot;UNRWA kritisiert innerpalästinensische Kämpfe 

Die schweren Konflikte zwischen den Palästinenserfraktionen erregen zunehmend den Unmut der UNRWA. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen sah sich nun veranlasst, zu einer Einstellung der Kämpfe aufzurufen, um eine entstehende Stromkrise im von der Hamas beherrschten Gaza-Streifen abzuwenden.

„Es ist so eine Tragödie, dass wir – zusätzlich zu den anderen Krisen, die wir im Gaza-Streifen haben - nun eine Stromkrise haben“, zitiert die Nachrichtenagentur den UNRWA-Direktor in Gaza, John Ging. „Es ist eine unerträgliche Situation hier im Moment, und sie muss schnell gelöst werden. Es ist ein palästinensisches Problem, das von Palästinensern geschaffen wurde und palästinensisches Leiden verursacht. Lassen Sie uns also eine palästinensische Lösung finden.“

Das einzige Kraftwerk in Gaza, das gewöhnlich 25% des Stromverbrauchs von Gaza liefert, wurde wegen Zahlungsstreitigkeiten zwischen der Hamas und der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) am Wochenende geschlossen.

Die EU hat ihre Hilfszahlungen zurückgeschraubt und verlangt von der PA, andere Wege der Kostendeckung zu eruieren. Die PA wiederum fordert von der Hamas, sie solle ihren Anteil bezahlen.

(The Jerusalem Post, 27.06.10)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Apropos doppelter Standard:</p>
<p>In Gaza gibt es momentan eine Stromkrise. Was wäre denn wieder mal los, wenn man Israel die Schuld geben könnte (wie sonst üblich)? Richtig: Der Teufel wäre in Europa los.<br />
In meinen Augen sieht man genau an diesem Beispiel, wie egal der Rest der Welt die Palästinenser sind, solange Israel nicht involviert ist. Diese Verlogenheit ist es, die mich zu der Erkenntnis bringt, dass viel mehr Antisemiten unterwegs sind als es für andere auf den ersten Blick erkennbar ist. Für Menschen, die sich seit Jahren damit intensiv auseinandersetzen ist das schon lange sehr deutlich erkennbar. </p>
<p>&#8220;UNRWA kritisiert innerpalästinensische Kämpfe </p>
<p>Die schweren Konflikte zwischen den Palästinenserfraktionen erregen zunehmend den Unmut der UNRWA. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen sah sich nun veranlasst, zu einer Einstellung der Kämpfe aufzurufen, um eine entstehende Stromkrise im von der Hamas beherrschten Gaza-Streifen abzuwenden.</p>
<p>„Es ist so eine Tragödie, dass wir – zusätzlich zu den anderen Krisen, die wir im Gaza-Streifen haben &#8211; nun eine Stromkrise haben“, zitiert die Nachrichtenagentur den UNRWA-Direktor in Gaza, John Ging. „Es ist eine unerträgliche Situation hier im Moment, und sie muss schnell gelöst werden. Es ist ein palästinensisches Problem, das von Palästinensern geschaffen wurde und palästinensisches Leiden verursacht. Lassen Sie uns also eine palästinensische Lösung finden.“</p>
<p>Das einzige Kraftwerk in Gaza, das gewöhnlich 25% des Stromverbrauchs von Gaza liefert, wurde wegen Zahlungsstreitigkeiten zwischen der Hamas und der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) am Wochenende geschlossen.</p>
<p>Die EU hat ihre Hilfszahlungen zurückgeschraubt und verlangt von der PA, andere Wege der Kostendeckung zu eruieren. Die PA wiederum fordert von der Hamas, sie solle ihren Anteil bezahlen.</p>
<p>(The Jerusalem Post, 27.06.10)</p>
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	<item>
		<title>Von: Adrian Michael Schell</title>
		<link>http://www.simanija.eu/2010/antisemitismus-wieder-hoffahig/comment-page-1/#comment-2057</link>
		<dc:creator>Adrian Michael Schell</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 14:37:06 +0000</pubDate>
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		<description>ich war ja einige tage nicht online in meinem blog unterwegs und daher ist mir die diskussion ein wenig aus den augen geraten. hier nun kurz ein paar kommentare:

ursünde staatsgründung: leider gibt es diese theorie, die weit in linken kreisen vertreten ist. ursache allen übels ist die gründung israels. hätte es die nicht gegeben, so die theorie, wäre die welt heute friedlicher. folgt man dieser vorstellung, ist die einzige lösung für den konflikt die beseitigung des grundübels: israel. ich möchte nicht jedem unterstellen, dass er die existentz des staates israel in frage stellen möchte, aber die schlussfolgerung liegt auf der hand. viele, die zwar die theorie direkt oder indirekt in ihrer argumentation verwenden, sollten sich nicht wundern, dass sie damit nur bei antisemiten punkte bekommen. die infragestellung des staates israel ist antisemitismus. (grays theorie, die staatsgründung ist dabei übrigens nur eine unangenehme variante).

gray: tatsächlich geht es israelischen arabern im vergleich zu vielen arabern in der region überdurchschnittlich gut, wenn wir rein ökonomische maßstäbe anlegen. es gibt diskrimminierungen und die israelische bürgerrechtsbewegung ist sich dessen sehr bewusst und erstreitet stück für stück verbesserungen. wenn wir rein die situation der araber im kernland israels betrachten, steht dies außer frage und eine großzahl von arabern wird dir das bestätigen.
die situation der araber / palästinenser in der westbank ist bekanntlich schlechter, aber immer noch nicht so dramatisch, wie es nach deinen aussagen klingt. hier muss man aufpassen, nicht opfer von propaganda zu werden. der lebensstandard dürfte nach meiner einschätzung vergleichbar eines osteuropäischen landes sein und damit höher als teilweise im irak,iran, und jordanien.
die situation im gaza streifen ist wiederum eine andere, aber dazu habe ich schon genug gesagt. 
ich möchte nicht ausklammern, dass es neben den ökonomischen fakten auch psychologische gibt. hier gibt es große &quot;offene wunden&quot;. 

die ausbildungschancen sind erstaunlich gut, für araber und israelis. das schulsystem ist offen und wer dir erzählt hat, dass arabische kinder keinen gleichwertigen zugang zu schulen haben, ist nicht ganz bei der sache. in der westbank gibt es allerdings ein großes problem: die schulen unterstehen politischen einfluss von fatach, hamas oder anderen politischen oder religiösen gruppen. geld für die schulen fließen nach politischen entscheidungen der jeweiligen gruppierung innerhalb der palästinensischen verwaltung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich war ja einige tage nicht online in meinem blog unterwegs und daher ist mir die diskussion ein wenig aus den augen geraten. hier nun kurz ein paar kommentare:</p>
<p>ursünde staatsgründung: leider gibt es diese theorie, die weit in linken kreisen vertreten ist. ursache allen übels ist die gründung israels. hätte es die nicht gegeben, so die theorie, wäre die welt heute friedlicher. folgt man dieser vorstellung, ist die einzige lösung für den konflikt die beseitigung des grundübels: israel. ich möchte nicht jedem unterstellen, dass er die existentz des staates israel in frage stellen möchte, aber die schlussfolgerung liegt auf der hand. viele, die zwar die theorie direkt oder indirekt in ihrer argumentation verwenden, sollten sich nicht wundern, dass sie damit nur bei antisemiten punkte bekommen. die infragestellung des staates israel ist antisemitismus. (grays theorie, die staatsgründung ist dabei übrigens nur eine unangenehme variante).</p>
<p>gray: tatsächlich geht es israelischen arabern im vergleich zu vielen arabern in der region überdurchschnittlich gut, wenn wir rein ökonomische maßstäbe anlegen. es gibt diskrimminierungen und die israelische bürgerrechtsbewegung ist sich dessen sehr bewusst und erstreitet stück für stück verbesserungen. wenn wir rein die situation der araber im kernland israels betrachten, steht dies außer frage und eine großzahl von arabern wird dir das bestätigen.<br />
die situation der araber / palästinenser in der westbank ist bekanntlich schlechter, aber immer noch nicht so dramatisch, wie es nach deinen aussagen klingt. hier muss man aufpassen, nicht opfer von propaganda zu werden. der lebensstandard dürfte nach meiner einschätzung vergleichbar eines osteuropäischen landes sein und damit höher als teilweise im irak,iran, und jordanien.<br />
die situation im gaza streifen ist wiederum eine andere, aber dazu habe ich schon genug gesagt.<br />
ich möchte nicht ausklammern, dass es neben den ökonomischen fakten auch psychologische gibt. hier gibt es große &#8220;offene wunden&#8221;. </p>
<p>die ausbildungschancen sind erstaunlich gut, für araber und israelis. das schulsystem ist offen und wer dir erzählt hat, dass arabische kinder keinen gleichwertigen zugang zu schulen haben, ist nicht ganz bei der sache. in der westbank gibt es allerdings ein großes problem: die schulen unterstehen politischen einfluss von fatach, hamas oder anderen politischen oder religiösen gruppen. geld für die schulen fließen nach politischen entscheidungen der jeweiligen gruppierung innerhalb der palästinensischen verwaltung.</p>
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		<title>Von: Mili</title>
		<link>http://www.simanija.eu/2010/antisemitismus-wieder-hoffahig/comment-page-1/#comment-2056</link>
		<dc:creator>Mili</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 13:10:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.simanija.eu/?p=1336#comment-2056</guid>
		<description>@ Grey

Es wäre dringend an der Zeit, wenn sie die Geschichte um die Region Palästina genauer studieren würden - sich auf Verfälschungen zu stützen und gewisse wichtige  Aspekte einfach auszublenden ergibt dann das, was wir oft als Antisemitismus empfinden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Grey</p>
<p>Es wäre dringend an der Zeit, wenn sie die Geschichte um die Region Palästina genauer studieren würden &#8211; sich auf Verfälschungen zu stützen und gewisse wichtige  Aspekte einfach auszublenden ergibt dann das, was wir oft als Antisemitismus empfinden.</p>
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		<title>Von: Gray, Germany</title>
		<link>http://www.simanija.eu/2010/antisemitismus-wieder-hoffahig/comment-page-1/#comment-1912</link>
		<dc:creator>Gray, Germany</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 17:46:51 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Die Aussage war ganz klar, man will mit den Arabern in Palästina (Palästinenser waren sie nie, siehe UN-Teilungsplan) friedlich zusammenleben!&quot;
Ach Unsinn. Man plante ganz klar nur für den Kriegsfall. Irgendwelche Angebote an die Palästinenser, insbesondere solche für ein friedliches Zusammenleben, wurden nicht gemacht. Ganz im Gegenteil wurde dann psychologische Kriegführung betrieben, um möglichst viele &quot;Araber&quot; aus den Israelischen Gebieten zu vertreiben. Vieles davon kann man verstehen, im Hinblick auf die vorhandenen Spannungen, und die feindliche Haltung der Nachbarstaaten. Aber beschönigen sollte man das nicht! Tatsache ist, schon 1948 gab es viele Extremzionisten, die die Palästinenser nicht im Land sehen wollten. Und die haben ihre Aktionen durchgezogen. 

&quot;Universitäten, Schulen, Bürgerrechte und Sozialhilfe für alle palästinensischen Araber eingeführt&quot;
Für die arabischen ISRAELIS, meinen Sie wohl! Und das ist doch wohl selbstverständlich, und keine besondere Errungenschaft. Gleichbehandlung für alle Staatsbürger ist ein Kennzeichen einer modernen Demokratie. Allzuweit ist es allerdings in Israel damit nicht her, wenn man mal die tatsächlichen Gegebenheiten betrachtet.

&quot;arabische Knesset-Abgeordnete, die sich mit Islamofaschisten an einen Tisch setzen und Israel vernichten wollen&quot;
Solche  hetzerischen Verleumdungen haben in einer vernünftigen Diskusion nichts zu suchen. Da erübrigt sich jeder weitere Kommentar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Aussage war ganz klar, man will mit den Arabern in Palästina (Palästinenser waren sie nie, siehe UN-Teilungsplan) friedlich zusammenleben!&#8221;<br />
Ach Unsinn. Man plante ganz klar nur für den Kriegsfall. Irgendwelche Angebote an die Palästinenser, insbesondere solche für ein friedliches Zusammenleben, wurden nicht gemacht. Ganz im Gegenteil wurde dann psychologische Kriegführung betrieben, um möglichst viele &#8220;Araber&#8221; aus den Israelischen Gebieten zu vertreiben. Vieles davon kann man verstehen, im Hinblick auf die vorhandenen Spannungen, und die feindliche Haltung der Nachbarstaaten. Aber beschönigen sollte man das nicht! Tatsache ist, schon 1948 gab es viele Extremzionisten, die die Palästinenser nicht im Land sehen wollten. Und die haben ihre Aktionen durchgezogen. </p>
<p>&#8220;Universitäten, Schulen, Bürgerrechte und Sozialhilfe für alle palästinensischen Araber eingeführt&#8221;<br />
Für die arabischen ISRAELIS, meinen Sie wohl! Und das ist doch wohl selbstverständlich, und keine besondere Errungenschaft. Gleichbehandlung für alle Staatsbürger ist ein Kennzeichen einer modernen Demokratie. Allzuweit ist es allerdings in Israel damit nicht her, wenn man mal die tatsächlichen Gegebenheiten betrachtet.</p>
<p>&#8220;arabische Knesset-Abgeordnete, die sich mit Islamofaschisten an einen Tisch setzen und Israel vernichten wollen&#8221;<br />
Solche  hetzerischen Verleumdungen haben in einer vernünftigen Diskusion nichts zu suchen. Da erübrigt sich jeder weitere Kommentar.</p>
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