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	<title>Kommentare zu: Lasst uns die Feindbilder auf beiden Seiten einreissen</title>
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	<description>Der Internetblog von Adrian M. Schell</description>
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		<title>Von: Roman</title>
		<link>http://www.simanija.eu/2010/fuer_einen_dialog/comment-page-1/#comment-1913</link>
		<dc:creator>Roman</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 20:43:16 +0000</pubDate>
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		<description>p.p.s.:

http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EA3BB48D9A76A4F139A0661D60CC316E9~ATpl~Ecommon~Scontent.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>p.p.s.:</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EA3BB48D9A76A4F139A0661D60CC316E9~ATpl~Ecommon~Scontent.html" rel="nofollow">http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EA3BB48D9A76A4F139A0661D60CC316E9~ATpl~Ecommon~Scontent.html</a></p>
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		<title>Von: Roman</title>
		<link>http://www.simanija.eu/2010/fuer_einen_dialog/comment-page-1/#comment-1911</link>
		<dc:creator>Roman</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 10:11:10 +0000</pubDate>
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		<description>p.s.:

&lt;blockquote&gt;Israel liefert Strom und Hilfsgüter
 
Auch die Seegrenze steht unter israelischer Verantwortung, gemäß den im Völkerrecht verankerten &quot;Osloer Verträgen&quot; zwischen Israel und der PLO, 1993 von Jasser Arafat und Jitzhak Rabin unterzeichnet. Darin übergab Israel den Palästinensern nur eine Selbstverwaltung, während die Kontrolle der Außengrenzen voll bei Israel blieb. Zwar hat sich Israel 2005 vollständig aus dem Gazastreifen zurückgezogen, aber UNO und IKRK (Rotes Kreuz) bestehen darauf, dass Israel weiterhin Besatzer und deshalb Verantwortung für das Wohl der rund 1,5 Millionen Menschen in dem schmalen Küstenstreifen trage. Genau aus diesem Grund liefert Israel neben Strom und Wasser auch wöchentlich rund 200 Lastwagen voll mit Hilfsgütern, trotz Raketenbeschuss und Attacken &quot;bewaffneter Gruppen&quot; auf israelische Grenzpatrouillen. Alles zusammengezählt erhielt jeder Palästinenser allein im Jahr 2009 rund eine Tonne Hilfsgüter: Windeln, Trockenmilch, Rindfleisch, Gemüse, Lämmer während des Ramadan, Schulbücher, Waffeln, Kinderspielzeug und vieles mehr. Nur Zement und Metalle sowie Kunstdünger, aus dem Sprengstoff hergestellt werden kann, wurden nicht in den Gazastreifen geliefert, um die Hamas daran zu hindern, ihre militärische Infrastruktur auszubauen.&lt;/blockquote&gt;

Ein weiteres Stichwort wäre &quot;Gaza-Jericho Abkommen&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>p.s.:</p>
<blockquote><p>Israel liefert Strom und Hilfsgüter</p>
<p>Auch die Seegrenze steht unter israelischer Verantwortung, gemäß den im Völkerrecht verankerten &#8220;Osloer Verträgen&#8221; zwischen Israel und der PLO, 1993 von Jasser Arafat und Jitzhak Rabin unterzeichnet. Darin übergab Israel den Palästinensern nur eine Selbstverwaltung, während die Kontrolle der Außengrenzen voll bei Israel blieb. Zwar hat sich Israel 2005 vollständig aus dem Gazastreifen zurückgezogen, aber UNO und IKRK (Rotes Kreuz) bestehen darauf, dass Israel weiterhin Besatzer und deshalb Verantwortung für das Wohl der rund 1,5 Millionen Menschen in dem schmalen Küstenstreifen trage. Genau aus diesem Grund liefert Israel neben Strom und Wasser auch wöchentlich rund 200 Lastwagen voll mit Hilfsgütern, trotz Raketenbeschuss und Attacken &#8220;bewaffneter Gruppen&#8221; auf israelische Grenzpatrouillen. Alles zusammengezählt erhielt jeder Palästinenser allein im Jahr 2009 rund eine Tonne Hilfsgüter: Windeln, Trockenmilch, Rindfleisch, Gemüse, Lämmer während des Ramadan, Schulbücher, Waffeln, Kinderspielzeug und vieles mehr. Nur Zement und Metalle sowie Kunstdünger, aus dem Sprengstoff hergestellt werden kann, wurden nicht in den Gazastreifen geliefert, um die Hamas daran zu hindern, ihre militärische Infrastruktur auszubauen.</p></blockquote>
<p>Ein weiteres Stichwort wäre &#8220;Gaza-Jericho Abkommen&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Roman</title>
		<link>http://www.simanija.eu/2010/fuer_einen_dialog/comment-page-1/#comment-1908</link>
		<dc:creator>Roman</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 07:35:36 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann ihm nur beipflichten, Frieden ist mehr als nötig! Warum den frieden aber auf die erklärten Nachfolger Abrahams beschränken? Haben Hindus und Dakoter Indianer es nicht verdient zwischen Muslimen, Juden und Christen gleichberechtigt zu leben, nur weil sie Abraham zurück weisen?

Grundfalsch ist auch die eingangs getroffene Feststellung:

&lt;blockquote&gt;(1) Die Abriegelung des Gaza-Streifens ist ein klarer Bruch des Völkerrechts. Keine Regierung der Welt besitzt das Recht, Menschen auf Dauer einzusperren. Diese Politik wird von der internationalen Gemeinschaft nicht mehr gedeckt. Auch hat der geplante Bau von 1.600 Wohneinheiten im annektierten Ostjerusalem und der unaufhörliche Siedlungsbau im Westjordanland, der inzwischen als „natürliches Wachstum“ bezeichnet wird, Israel politisch zu einem einsamen Staat werden lassen.&lt;/blockquote&gt;

Die Abriegelung des Gaza-Streifens ist &lt;b&gt;kein&lt;/b&gt; Bruch des Völkerrechts, im Gegenteil, es ist vom Besatzungsrecht voll und ganz gedeckt. Israel hat jedoch als Blockierer dafür zu sorgen, dass die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln versorgt wird. Aus diesem Grund fahren auch hunderte LKWs in den Gaza-Streifen und bringen Lebensmittel an die notleidende Bevölkerung (lassen wir an dieser Stelle unerwähnt, dass nicht wenige so genannte Palästinenser an Übergewicht leiden).

Auch wird verschwiegen, dass die Wohneinheiten in Ostjerusalem auch der arabischen Bevölkerung helfen eine Unterkunft und Auskommen zu finden. Keine Wohnungen (hier irreführend als Wohneinheit umschrieben) bedeuten bitterste Not der Bevölkerung weiter anzuheizen, machen wir uns nichts vor, irgendwo müssen die 7-12 köpfigen arabischen und jüdischen Familien unterkommen, irgendwer muss ihr Gemüse und leckeres Brot kaufen. Die Formel ist denkbar einfach: Keine Wohnungen in Ostjerusalem = Armut in Ostjerusalem auf beiden Seiten.

Anscheinend ist Israel nicht so isoliert, wie es der Autor gern hätte, denn gerade vor wenigen Wochen ist Israel in die OECD aufgenommen worden und auch seine Exporte sind in Krisenzeiten rekordverdächtig.

Vielleicht sollte der Theologe Murtaza im Koran nachlesen, wem das Land Israel von Allah vermacht worden ist. Zu Jerusalem wir er dort zwar nicht finden, jedoch sollte ihm beim gesamten Land ein Licht aufgehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann ihm nur beipflichten, Frieden ist mehr als nötig! Warum den frieden aber auf die erklärten Nachfolger Abrahams beschränken? Haben Hindus und Dakoter Indianer es nicht verdient zwischen Muslimen, Juden und Christen gleichberechtigt zu leben, nur weil sie Abraham zurück weisen?</p>
<p>Grundfalsch ist auch die eingangs getroffene Feststellung:</p>
<blockquote><p>(1) Die Abriegelung des Gaza-Streifens ist ein klarer Bruch des Völkerrechts. Keine Regierung der Welt besitzt das Recht, Menschen auf Dauer einzusperren. Diese Politik wird von der internationalen Gemeinschaft nicht mehr gedeckt. Auch hat der geplante Bau von 1.600 Wohneinheiten im annektierten Ostjerusalem und der unaufhörliche Siedlungsbau im Westjordanland, der inzwischen als „natürliches Wachstum“ bezeichnet wird, Israel politisch zu einem einsamen Staat werden lassen.</p></blockquote>
<p>Die Abriegelung des Gaza-Streifens ist <b>kein</b> Bruch des Völkerrechts, im Gegenteil, es ist vom Besatzungsrecht voll und ganz gedeckt. Israel hat jedoch als Blockierer dafür zu sorgen, dass die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln versorgt wird. Aus diesem Grund fahren auch hunderte LKWs in den Gaza-Streifen und bringen Lebensmittel an die notleidende Bevölkerung (lassen wir an dieser Stelle unerwähnt, dass nicht wenige so genannte Palästinenser an Übergewicht leiden).</p>
<p>Auch wird verschwiegen, dass die Wohneinheiten in Ostjerusalem auch der arabischen Bevölkerung helfen eine Unterkunft und Auskommen zu finden. Keine Wohnungen (hier irreführend als Wohneinheit umschrieben) bedeuten bitterste Not der Bevölkerung weiter anzuheizen, machen wir uns nichts vor, irgendwo müssen die 7-12 köpfigen arabischen und jüdischen Familien unterkommen, irgendwer muss ihr Gemüse und leckeres Brot kaufen. Die Formel ist denkbar einfach: Keine Wohnungen in Ostjerusalem = Armut in Ostjerusalem auf beiden Seiten.</p>
<p>Anscheinend ist Israel nicht so isoliert, wie es der Autor gern hätte, denn gerade vor wenigen Wochen ist Israel in die OECD aufgenommen worden und auch seine Exporte sind in Krisenzeiten rekordverdächtig.</p>
<p>Vielleicht sollte der Theologe Murtaza im Koran nachlesen, wem das Land Israel von Allah vermacht worden ist. Zu Jerusalem wir er dort zwar nicht finden, jedoch sollte ihm beim gesamten Land ein Licht aufgehen.</p>
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		<title>Von: Gray, Germany</title>
		<link>http://www.simanija.eu/2010/fuer_einen_dialog/comment-page-1/#comment-1711</link>
		<dc:creator>Gray, Germany</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 11:46:35 +0000</pubDate>
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		<description>Ein wirklich schöner Artikel, eine Stimme der Vernunft und Menschlichkeit. Dies sollte Pflichtlektüre für Politker auf allen Seiten sein! Danke, daß du dies weiterverbreitest, Adrian.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wirklich schöner Artikel, eine Stimme der Vernunft und Menschlichkeit. Dies sollte Pflichtlektüre für Politker auf allen Seiten sein! Danke, daß du dies weiterverbreitest, Adrian.</p>
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