Webring

Webring:
Blogs von Juden in Deutschland

Vorheriger Blog Liste aller Blogs Zufälliger Blog Mitmachen! Nächster Blog
Besonders empfehlenswert:
Der Webring-Superfeed

Zweite Amtszeit für Obama?

Gegenüber Obama sind die Berliner sehr milde eingestimmt

Als vor etwas mehr als drei Jahren Barak Obama mitten im amerikanischen Wahlkampf nach Berlin kam und im Berliner Tiergarten eine Wahlkampfrede hielt,war die Begeisterung unter den Berlinern für den ersten schwarzen Kandidaten riesig. Wir wollten in einer Straßenumfrage wissen,ob diese Begeisterung noch da ist und wie die Berliner auf Obamas Ankündigung reagieren,in der er seine Kandidatur für eine zweite Amtsperiode bekannt gab.

Trotz des unangenehmen Wetters waren viele Berliner zum Thema Obama auskunftsfreudig und zeigten sich fast schon politikbegeistert. Obama ist weiterhin eine Person,der die Berliner anspricht und sie milde stimmt. Nach der Bilanz seiner ersten Amtszeit befragt,gab es wenig harte Urteile.

Georg A.,ein 60jähriger Schlosser,der die wenigen Sonnenstrahlen auf einer Straßenbank genießt,würde Obama wiederwählen,„wenn er in Amerika leben würde“. Auch wenn er z.B. seine Ziele in Sachen Krankenversicherung nicht erreicht habe,würde er ihm eine weitere Chance geben. Dem schließt sich auch der Berliner Arzt Lebendig an. „Ein Amerikanischer Präsident hat nicht so viel Macht,wie es immer heißt. Er hat oft mit schwierigen innenpolitischen Gegebenheiten zu tun,die ihn in seiner Politik stark einschränken.“ Der 49jährige ergänzt,dass zu dem die Erwartungen an Obama so groß gewesen seien,dass er sie „naturgemäß nicht erfüllen konnte“. Er sei auch nur ein Mensch.

Das Obama für seinen Wahlkampf auf bis zu einer Milliarde US-Dollar an Spendengelder zurückgreifen will,wird hingegen von vielen Berlinern kritisch gesehen. Es sei,angesichts der Wirtschaftslage in den USA unangemessen,meinte unter anderem der Koch Mark S.,der sich als Fahrradkurier seinen Lebensunterhalt aufbessern muss. Er schlug vor,dass Wahlkämpfe zukünftig ganz ohne Spendengelder stattfinden sollten,ergänzte aber selbstkritisch,dass sich dies „wohl kaum durchsetzen lassen wird“.

Georg A. hingegen glaubt,dass das für die USA normal sei:  „Das ist zwar sehr hoch,aber in Amerika herrschen andere Voraussetzungen. Leute die in diesen Kreisen verkehren,haben nun mal das nötige Kleingeld“. Nachgefragt,ob er das für angemessen hielte,ergänzte er mit typischem Berliner Humor:„Das ist jut vertanes Geld“.

Fabian B. ,der gerade vor einem Geschäft auf seine Frau wartet,teilt diese Meinung. „Das Geld könnte man besser verwenden“.  Nachdenklich ergänzt er:„irgendwie ist das gekaufte Politik“. Auf Guntanamo angesprochen,sieht der 33jährige Kaufmann Deutschland in der Pflicht:„Terrorismus ist ein internationales Problem“. Er wünsche sich,dass die Staaten besser zusammen arbeiten würden und,dass Deutschland sich bereit erklären könnte,Häftlinge aufzunehmen,„um ihnen hier ein faires Gerichtsverfahren zu ermöglichen“.

Die medizinisch-technische Assistentin Ida (60) hingegen will nicht,dass Deutschland Häftlinge aufnimmt.  Obama habe eigentlich nichts erreicht. Weder was die Guntanamo-Versprechen angeht,noch im Nahen Osten,noch Innenpolitisch. „Meiner Meinung nach hat er nicht viel gebracht.“ Der Friedensnobel-Preis sei ihm ebenfalls zu früh gegeben worden,ergänzt sie und fragt nach:„Wofür?“. Doch insgesamt bleiben die Berliner milde auch beim Thema Friedensnobel-Preis milde mit Obama. Dass er den Preis zu früh bekommen habe,meinen zwar viele,aber „er hat ihn sich ja nicht selbst verliehen“,meinte Lebendig.

DIESE REPORTAGE HABE ICH IM RAHMEN MEINES MEDIENTRAINIG-SEMINARS ERSTELLT.

Popularity:4% [?]

1 comment to Zweite Amtszeit für Obama?

Hinterlasse eine Antwort

  

  

  

You can use these HTML tags

<a href=""title=""><abbr title=""><acronym title=""><b><blockquote cite=""><cite><code><del datetime=""><em><i><q cite=""><strike><strong>