Lesezeichen – Simanija » Israel
kein geld mit nazi-ware
es klingt vielleicht etwas provokant und nicht fair gegenüber meinen ehemaligen kollegen, aber ich denke es ist der einzige und richtige weg mit den ergüssen von t.s. umzugehen. seine aussagen werfen uns zurück in braune rassenideologie. sein verlag und die lektoren machen sich meiner meinung nach der gleichen aufhetzenden und gesellschaftlichen no-gos mitschuldig. das ein so großer verlag mitmacht, der vorallem einen bis dahin demokratischen ruf hatte, macht mich traurig. wirtschaftliche interessen gehen vor eigener verantwortung für das gedruckte wort. ich kann dem verlag nur wünschen, dass möglichst alle guten autoren dem verlag bald verlassen. dann kann er sich ganz der nazi ware widmen und buchhändlern ersparen noch mit dem verlag zusammenzuarbeiten.
Von allem verbrauchern wünsche ich mir, dass buch nicht zu kaufen. ihr unterstützt nur den autor mit dem kauf. es ist blödsinn zu sagen, man müsse erst lesen was er meint, bevor man seine eigene meinung dazu sagen könne. was anderes als der müll, der schon veröffentlicht wurde wird nicht zufinden sein. Noch einmal: kein geld für t rassenlehre.
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Veröffentlicht unter: Israel Jahr
Bericht der BBC zur Free-Gaza Mission
Eine interessante Dokumentation der BBC zeichnet die Ereignisse bei der Erstürmung der Gaza-Flotilla nach. Dabei geben neues Bildmaterial und Interviews ein etwas breiteres Bild von dem was geschah und was beabsichtigt war.
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Veröffentlicht unter: Israel
Einleben.
Liebe Leserinnen und Leser,
seit meiner Rückkehr aus Israel bin ich damit beschäftigt, mich hier in Berlin wieder einzuleben und mein reguläres Studium wieder aufzunehmen. Es macht mir viel Spaß, vor allem die Aussicht, wieder so richtig als Rabbinerstudent tätig sein zu dürfen.
So gab es wieder G’ttesdienste, die ich hier leiten konnte, Workshops, die ich gegeben habe, Seminare an denen ich teilnehmen durfte und und und. Ich bin also richtig gut eingepackt. Am Geiger Kolleg hatte ich auch gleich wieder Unterricht und es war ein wenig, als ob ich niemals weg war.
Letzten Shabbat hatte ich dann die Ehre, auf Machane zu fahren. 80 Kids haben mir mal so richtig gezeigt, dass jüdisch sein in Deutschland wirklich viel Spaß bereiten kann. Ich habe viel gelacht und war richtig glücklich über mein erstes Machane-Erlebnis. Auch wenn es nur ein langes Wochenende für mich war, ich komme gerne wieder.)
Wie Ihr, werte Leser und Leserinnen, sicher schon gemerkt habt, war in den letzten Wochen nicht viel los hier auf Simanija.eu und soviel kann ich jetzt schon sagen, es bleibt vorerst dabei. Derzeit konzentriere ich mich auf wichtige Arbeiten, die ich für die Uni und das Kolleg schreiben muss. Ich denke, dass ich mich nach den Hohen Feiertagen wieder zurückmelden werde.
Ich wünsche Euch allen einen guten Monat Elul. Möget Ihr ein wenig Zeit finden, in Euch gehen zu können, um das letzte Jahr noch einmal zu betrachten. Es ging schnell vorbei, und doch hat es viele Spuren hinterlassen, die nicht einfach so verwischt werden sollten …
Chodesch Tov
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Veröffentlicht unter: Israel Jahr
Toda Raba!
Liebe Freunde,
auf diesem Weg möchte auch ich Euch für die Unterstützung unserer gemeinsamen Aktion gegen das „Rotem-Gesetz“ danken. Wie Ihr vielleicht schon aus der Presse erfahren habt, hatte sich Benjamin Netanyahu schon Anfang der Woche gegen das Gesetz ausgesprochen und der „Erfinder“ des Gesetzes, MK Rotem hat es dann auf Grund des massiven Drucks zurückgezogen.
Ich kann Euch leider zu diesem Zeitpunkt nicht sagen, ob wir einen vollen, oder nur einen Teilerfolg erzielt haben. Dazu ist die derzeitige Regierung in Jerusalem zu unberechenbar, ABER, wir haben allen Fraktionen in der Knesset gezeigt, dass uns die Einheit aller Juden am Herzen liegt und wir dafür auch lautstark eintreten. Wir sind keine kleine Minderheit, sonder wir sind die Mehrheit.
Für die Kampagne haben wir viel Zuspruch erhalten. Von Freunden, Förderern, von liberalen, konservativen und auch von orthodoxen Jüdinnen und Juden. Unsere Partner in Israel, IRAC und die Reformbewegung, waren überwältigt von dem Zuspruch und haben viel Kraft tanken können, für die vielen weiteren Punkte, die sie noch angehen müssen, um Israel weiter positiv gestalten zu können:
- Anerkennung von Rabbinerinnen und Rabbiner aller Bewegungen und nicht nur der Orthodoxie;
- Unterstützung der „Women of the Wall“ bei ihren Bemühungen, die Klagemauer als Ort des Gebetes für Männer UND Frauen zu erhalten, mit gleichen Rechten und Möglichkeiten;
- Ein modernes Eherecht, dass den zukünftigen Partnern die eigene Wahl über das Wie und Wo einräumt;
- Gleiches Schulsystem für alle Kinder in Israel, keine Sonderbehandlung von Kindern aus ultra-orthodoxen Familien, da diese ihnen eine allgemeine Schulbildung vorenthält;
- Abbau von Diskriminierungen von Palästinensern, die innerhalb der Grenzen Israels leben möchten und eine aktive Friedenspolitik mit allen Nachbarn in der Region;
- und und und.
Es gibt weiterhin viel zu tun. arzenu ist eine Möglichkeit sich für Israel einzusetzen, aber auch die weiteren Unterstützer unserer Kampagne, die Union Progressiver Juden, Meretz, Masorti und Mercaz Deutschland freuen sich über Eure Beteiligung.
Toda Raba!
Adrian M. Schell
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Das Rotem Gesetz wurde zurückgezogen (vorerst)!
Dear Friends of IRAC,
Amazing news. We just learned that the Conversion Bill will not go to vote this Wednesday – a huge success! You deserve a gigantic thank you. Because of your overwhelming opposition, MK Rotem realized that he did not have the support to pass the Conversion Bill at this time. Thank you to all of the organizations and movements worldwide, to all who sent thousands of letters, faxes, and phone calls, and to all who spread the word to your friends, family, and congregants about the dangers of this bill. It was an incredibly important fight, and the government listened to us – nothing demonstrates the power of global grassroots efforts and advocacy more than this success. Lies den ganzen Artikel »
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