Das Rotem Gesetz wurde zurückgezogen (vorerst)!

Dear Friends of IRAC,

Amazing news. We just learned that the Conversion Bill will not go to vote this Wednesday – a huge success! You deserve a gigantic thank you. Because of your overwhelming opposition, MK Rotem realized that he did not have the support to pass the Conversion Bill at this time. Thank you to all of the organizations and movements worldwide, to all who sent thousands of letters, faxes, and phone calls, and to all who spread the word to your friends, family, and congregants about the dangers of this bill. It was an incredibly important fight, and the government listened to us – nothing demonstrates the power of global grassroots efforts and advocacy more than this success. Mehr lesen

Dringender Aufruf um Unterstützung: Briefkampagne gegen das „Rotem-Gesetz“

Liebe Freunde,

In wenigen Tagen, am 9. Av, erinnern wir an die Zerstörung unserer beiden antiken Tempel. Einer der Gründe, den das klassische Judentum für die Zerstörung benennt, war die Avera, die Sünde, Sinat Chinam, der Streit, der Hass und die Spaltung innerhalb des damaligen Judentums. Vor wenigen Tagen, am 1. Av, gab es zwei Vorfälle, die unsere Sorge um die Einheit des Judentums, weiter wachsen lässt:

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Stop the Bill

Stop the Bill

Liebe Freunde,

Ein NOTFALL ist keine Untertreibung für das, was gerade in Israel passiert. Diese Woche, obwohl es anderweitige Zusagen gab, überlegt die Knesset ein Gesetz zu verabschieden, welches die bisherigen Regelungen für Übertritte ins Judentum fundamental ändern würde und alle Macht hierzu einzig und alleine dem ultra-orthodoxen Oberrabbinat übertragen würde. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass alleine das Oberrabbinat Konversionen prüfen soll, was bedeuten würde, dass nicht-orthodoxe Übertritte in großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr für die Einwanderung nach Israel (Aliya) oder vergleichbare Vorgänge, für die eine „offizielle“ Anerkennung gebraucht wird, gültig sein werden. Mehr lesen

Ist Antisemitismus wieder hoffähig und wie steht die LINKE dazu?

Ich frage mich, ob die Abgeordneten der Linken und die Linke selbst, sicht von den Äußerungen  der Mitorganisatoren der Gaza-Flotille distanzieren werden, oder ob Antisemitismus längst wieder ein legitimes Mittel in der/ deren politischer Praxis ist?
„Denn die unter türkischer Flagge fahrende Mavi Marmara – auf der die israelischen Spezialkräfte attackiert wurden – wurde maßgeblich von der radikalislamischen türkischen Organisation IHH organisiert und finanziert. Deren Vorsitzender Bülent Yildirim hielt vor wenigen Tagen in Istanbul bei der Einweihungszeremonie für das Schiff … eine Rede, in der er unter anderem sagte: „Israel verhält sich, wie Hitler sich gegenüber den Juden verhalten hat. Hitler baute Konzentrationslager in Deutschland, und heute baut das zionistische Gebilde Konzentrationslager in Palästina.“Ebenfalls bei der Feierstunde zugegen war Scheich Raed Salah, der Führer der „Abteilung Nord“ der Islamischen Bewegung in Israel. Salah verfügt nicht nur über gute direkte Kontakte zur Hamas, sondern hat in der Vergangenheit auch mehrfach antisemitische Hasspredigten gehalten. Darin führte er unter anderem aus, die Juden seien „Schlächter von schwangeren Frauen und Babys“, „Diebe“ und „die Bakterien aller Zeiten“; zudem bediente er alte Ritualmordlegenden: „Wir sind nicht diejenigen, die ein Mahl von Brot und Käse in Kinderblut essen.“ Der Sieg sei „mit den Muslimen, vom Nil bis an den Euphrat“. Salah war dann auch einer der Passagiere der Mavi Marmara –…“ gefunden auf http://www.sprachkasse.de/blog/2010/05/31/das-flottillendesaster/ – Kommentar von Yael Mehr lesen
Law of Return *Update*

Law of Return *Update*

Heute morgen habe ich noch den Brandbrief von IRAC über die Gesetzespläne zur Änderung des Law of Return hier gepostet und nun gibt es schon eine erste Entwicklung, die IRAC als positiv wertet. Das Gesetz ist erst einmal auf Parkposition. D.h. es wird nicht ohne Rücksprache mit der Diaspora beschlossen, und auch nicht mehr in dieser Legislaturperiode.

IRAC המרכז לפלורליזם יהודי We did it! Thank you to everyone that sent a letter to the Israeli goverment on the proposed conversion bill . Please pass on our message to your friends by ‚clicking‘ share.

The law has put been on hold, they cannot vote on this legislation with discussing it with you – Diaspora Jewry.

kann man auf der Facebook-Seite von IRAC lesen.

Ich denke nicht, dass es uns davon entbindet, weiterhin gegen den Gesetzesentwurf zu protestieren. Alleine, dass ein solcher Entwurf auf den Tisch gekommen ist, ist ein Skandal. Juden in der Diaspora und in Israel müssen weiterhin klar machen, dass es zwischen beiden Modellen (leben in Israel und leben in der Diaspora) ein starkes Band gibt, dass nicht zerschnitten werden darf. Die Umsetzung des Gesetzentwurfes hätte mit Sicherheit das Band nachhaltig beschädigt und eventuell sogar auf einen einzelnen Faden reduziert.

Was denkt Ihr?

Auf der JTA Seite gibt es einen weiteren ausführlichen Artikel.