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Lesezeichen – Simanija » Israel Jahr

kein geld mit nazi-ware

es klingt vielleicht etwas provokant und nicht fair gegenüber meinen ehemaligen kollegen, aber ich denke es ist der einzige und richtige weg mit den ergüssen von t.s. umzugehen. seine aussagen werfen uns zurück in braune rassenideologie. sein verlag und die lektoren machen sich meiner meinung nach der gleichen aufhetzenden und gesellschaftlichen no-gos mitschuldig. das ein so großer verlag mitmacht, der vorallem einen bis dahin demokratischen ruf hatte, macht mich traurig. wirtschaftliche interessen gehen vor eigener verantwortung für das gedruckte wort. ich kann dem verlag nur wünschen, dass möglichst alle guten autoren dem verlag bald verlassen. dann kann er sich ganz der nazi ware widmen und buchhändlern ersparen noch mit dem verlag zusammenzuarbeiten.
Von allem verbrauchern wünsche ich mir, dass buch nicht zu kaufen. ihr unterstützt nur den autor mit dem kauf. es ist blödsinn zu sagen, man müsse erst lesen was er meint, bevor man seine eigene meinung dazu sagen könne. was anderes als der müll, der schon veröffentlicht wurde wird nicht zufinden sein. Noch einmal: kein geld für t rassenlehre.

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Einleben.

Liebe Leserinnen und Leser,

seit meiner Rückkehr aus Israel bin ich damit beschäftigt, mich hier in Berlin wieder einzuleben und mein reguläres Studium wieder aufzunehmen. Es macht mir viel Spaß, vor allem die Aussicht, wieder so richtig als Rabbinerstudent tätig sein zu dürfen.

So gab es wieder G’ttesdienste, die ich hier leiten konnte, Workshops, die ich gegeben habe, Seminare an denen ich teilnehmen durfte und und und. Ich bin also richtig gut eingepackt. Am Geiger Kolleg hatte ich auch gleich wieder Unterricht und es war ein wenig, als ob ich niemals weg war.

Letzten Shabbat hatte ich dann die Ehre, auf Machane zu fahren. 80 Kids haben mir mal so richtig gezeigt, dass jüdisch sein in Deutschland wirklich viel Spaß bereiten kann. Ich habe viel gelacht und war richtig glücklich über mein erstes Machane-Erlebnis. Auch wenn es nur ein langes Wochenende für mich war, ich komme gerne wieder.)

Wie Ihr, werte Leser und Leserinnen, sicher schon gemerkt habt, war in den letzten Wochen nicht viel los hier auf Simanija.eu und soviel kann ich jetzt schon sagen, es bleibt vorerst dabei. Derzeit konzentriere ich mich auf wichtige Arbeiten, die ich für die Uni und das Kolleg schreiben muss. Ich denke, dass ich mich nach den Hohen Feiertagen wieder zurückmelden werde.

Ich wünsche Euch allen einen guten Monat Elul. Möget Ihr ein wenig Zeit finden, in Euch gehen zu können, um das letzte Jahr noch einmal zu betrachten. Es ging schnell vorbei, und doch hat es viele Spuren hinterlassen, die nicht einfach so verwischt werden sollten …

Chodesch Tov

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Update: Proposed Bill Threatens Israel-Diaspora Relations

The Union for Reform Judaism

July 13, 2010 | Av 2 5770

Dear Friend,

We have reached the critical moment and we need your help. The Israeli Knesset will vote in the next 72 hours on a bill that would fundamentally change the Law of Conversion and further concentrate power with the Chief Rabbinate.

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friedensterroristen

eine persönliche stellungnahme

natürlich bin auch ich schockiert. die eskalation vor dem  gaza-streifen berührt mich in vielfacher hinsicht und macht mich  hilflos. hilflos, weil kein argument helfen wird, um das was geschehen  ist, nämlich den tod von menschen, rückgängig zu machen ist, und  hilflos, weil es nicht möglich ist, jemals objektiv das zu beschreiben,  was passiert ist.

die reaktion deutscher medien und die vieler meiner freunde ist eindeutig: israel hat überreagiert und hat sich völkerrechtswiederig verhalten. israel hat dringend beötigte hilfe für den gaza-streifen blockiert. und und  und. wie soll ich auf solche vorwürfe reagieren, wenn ich, wie viele andere auch, nur die halbe wahrheit als die ganze ansehen möchte. Lies den ganzen Artikel »

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Thats it!

Ja, das war es. Ein (akademisches) Jahr ist rum. Gestern hat die Jeshiva ihre Türen geschlossen. Jetzt bin ich dort kein Student mehr, sondern ein Ehemaliger, ein Alumni. Ein komisches Gefühl.

In meinem Blog habe ich vor kurzem einen längeren Beitrag über die Yeshiva geschrieben und eine Bilanz in Sachen Lernen gezogen, heute will ich eine erste Bilanz über meine Zeit hier ziehen. Ich bin zwar noch 21 Tage in der Stadt, aber die werden von Ulpan, Buchsuche, Schreiben einer Hausarbeit und dem Zionistischen Weltkongress geprägt sein, so dass ich über die meine Eindrücke lieber jetzt schreiben möchte, so lange sie noch so schön lebendig sind. Lies den ganzen Artikel »

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