Shabbat Shekalim

Shabbat Shekalim („Sabbath [of] shekels“) takes place on the Shabbat before the 1st of the Hebrew calendar month of Adar, and is one of the four 4 special Shabbatot surrounding Purim and Passover to help us prepare physically and spiritually for those holidays. Traditionally every adult Jew was requested to contribute a half of a Biblical shekel for the upkeep of the Tabernacle. This tax was due by the 1st of Nisan, meaning in a month from now. In later times – as we can understand it from our Haftarah – the donation was used for maintenance of the temple. Today we can understand it as a contribution to the infrastructure of a community. The building and maintenance of a Synagogue for example. As the Israelites contributed to the building of the Mishkan, the tabernacle, we are still today asked to support our communities.

But we shouldn’t make the mistake to understand it only as a donation of money. This is one way of support, but Silver and Gold are only placeholder/symbols for other things we can give. It can be a cake for a Bracha, help when something needs to be prepared or done in the Synagogue or the visit of people who are sick. Sometimes, “just coming to the prayer services” can be a big contribution. Today, I think, the giving of TIME is one of the most valuable offerings we can give to our community.
Thank you all. – Rabbi Adrian M Schell

Parashat Balak: Der beschädigte Gott

Wenn man sich das Ende des Wochenabschnitt für diese Woche anschaut (Balak – Num 22,2-25,9), könnte man meinen, dass man über das Ende des israelitischen Volkes liest. Im Lager der Israeliten herrscht Chaos, das große Projekt, ein neues Volk aus Sklaven zu bilden, scheint zu scheitern. Wir werden Zeugen eines sehr dramatischen Moments während der Wüstenwanderung.
Schauen wir uns doch einmal die Situation genauer an.

Die 40jährige Wüstenwanderung ging ihrem Ende zu. Von der ersten Generation, also denjenigen, die einst Sklaven waren, lebte nur noch eine Hand voll, das Volk war müde von der Wanderung, Mosche war längst kein dynamischer Anführer mehr und die vor 40 Jahren eingeführten Rituale und Gebote scheinen, wie Mosche auch, an Autorität verloren zu haben. Gleichzeitig war das Volk mit den ersten Kriegen im Rahmen der Landnahme konfrontiert. Nach dem Krieg gegen die Emori war eine Auseinandersetzung mit Moav unausweichlich.

Es geschah, was häufig in solchen Situationen passiert: Die Situation geriet außer Kontrolle. Nach dem Segen Bileams über die Israeliten spricht alles dafür, dass die Herrschaft von Gott zerbrochen war. Es war der Prophet eines fremden Gottes, der Israel in direkter Konfrontation mit dem Feind Moav segnete, nicht einer von Gottes Priestern, nicht Mosche oder Elazar. Die Israeliten konnten nicht wissen, dass Gott selbst Bileam die Segensworte in den Mund gelegt hatte. Es scheint mir fast logisch, dass Zimri, einer der Prinzen Israels, sich wie alle anderen Israeliten von Gott abwandte und den Ba’al Peor anbetete. Die Regeln, Gebote und Verbote der Torah hatten nach 40 Jahren in der Wüste ihre Gültigkeit verloren und waren damit irgendwie auch zu einer Qual für die Menschen geworden.

Die direkte Folge war, dass die Ordnung im Lager zusammen brach – die Tora, die Gebote und Verbote sollten das Zusammenleben organisieren, ohne sie, herrschte jetzt nur noch die Willkür. Dass Gott nicht sehr glücklich mit dieser Entwicklung war, können wir uns sehr gut vorstellen. Sein Projekt, all seine Mühen schienen zu scheitern. Mehr noch, er erkannte, dass die Kinder Israels auch nach so vielen Jahren immer noch ohne Vertrauen in ihn waren, sonst hätten sie gewusst, dass er es war, der sie segnen ließ, und kein fremder Gott. Die Schilderung in der Tora beschreibt sehr eindrücklich, wie groß die Enttäuschung Gottes gewesen sein muss: Er schlug die Israeliten mit einer großen Plage und ließ in seiner Zornesglut die Israeliten zu Tausenden an einer Seuche sterben.

Blicken wir noch weiter zurück. Im Wochenabschnitt „Ki Tissa“ sind wir schon einmal Zeugen einer vergleichbaren Situation geworden. Damals weilte Mosche noch auf dem Berg Sinai, während die Israeliten um das Goldene Kalb tanzten. Damals wie heute reagierte Gott zornig und eifersüchtig. Es gab aber einen markanten Unterschied: Damals reagiert Mosche auf die Ereignisse. Er stellt sich vor Gott und Kämpft gegen die Vernichtung des Volkes und vor allem für die Ehre Gottes:

„Warum sollen die Mizraijm sprechen: Zum Unglück hat er sie herausgeführt, sie zu erschlagen auf dem Bergen … Kehre um von deiner Zornesglut und bedenke dich wegen des Unheils über Dein Volk“ (Ex 32.12f)

Und diesmal? Was macht Mosche jetzt? Mein Eindruck ist, dass er aufgegeben hatte. Er versucht nicht mehr Gott zu stoppen. Er wird zu einem passiven Beobachter und sogar Henker. Ich muss zugeben, ich war enttäuscht von seiner Reaktion.

Sollte die Geschichte vom Auszug aus Ägypten tatsächlich so enden? Sollte Israel so kurz vor dem Einzug ins versprochene Land verschwinden? Vernichtet von einer Seuche bzw. komplett assimiliert im Volk der Moabiter?

Wenn Ihr mich fragt, ich glaube, dass diese Katastrophe fast Wirklichkeit geworden wäre, hätte Pinchas nicht eingegriffen. Auf dem Höhepunkt der Entweihung des Bundes mit dem Ewigen, dem Augenblick als Zimri, der Prinz aus Israel, mit Kosbi, der moabitischen Fürstentochter, im Zelt verschwanden (einigen Kommentatoren zufolge handelte es sich hierbei um das Stiftszelt) um einen neuen Bund zwischen Israel und Moav und damit mit dem Ba’al Peor, durch die körperliche Vereinigung zu besiegeln, sehen wir Pinchas die beiden töten. Diese dramatische Handlung bringt die Wende.
Erstaunlicherweise endete unser Wochenabschnitt genau auf diesem dramatischen Höhepunkt – mit einem Blick auf die 24.000 Toten. Wir alle haben gelernt, dass man eine Toralesung nicht mit etwas negativen beenden soll, aber trotzdem finden wir genau hier einen solchen Schluss.

Es ist wie ein Innehalten, Nachdenken über das, was gerade geschehen ist. Eine Atempause für uns und für Gott.

Zu Beginn des Wochenabschnittes für die nächste Woche lesen wir:

„Pinchas, Sohn Elazars … hat meinen Grimm abgewendet von den Kindern Israels, indem er eiferte an meiner Statt unter ihnen, dass ich nicht auftrieb die Kinder Israel in meinem Eifer (Num 25.11)“

Pinchas konnte nicht wie Mosche direkt mit Gott sprechen um ihn in seiner Wut zu stoppen, aber durch sein – zugegebener Maßen – extremes Handeln, konnte er Gott doch erreichen.
Ich will die Tat Pinchas nicht gut heißen, ich frage mich aber selbst, wie wir Situationen, in denen alles außer Kontrolle gerät, wieder in geordnete Bahnen zurück lenken können. Wie stoppen wir jemanden, der wie wild um sich schlägt? Oder auf unsere Gemeindesituation übertragen, wie verhindern wir, dass ein Moment so aus dem Ruder läuft, dass der Name Gottes beschädigt werden könnte?
Pinchas ist für mich nicht vergleichbar mit den Extremisten, die heute im Namen Gottes töten. Er hat genau das Gegenteil aufgezeigt. Töten aus Eifer beschädigt den Namen Gottes und bringt weiteres Töten mit sich. Die Handlung Pinchas war wie eine Ohrfeige für das Volk und für Gott, oder ein lautes auf den Tisch schlagen. Die Reaktion Gottes darauf zeigt, dass es sich dabei nur um eine einmalige, extreme Handlung handeln durfte und dass wir in solch einer Situation den Frieden suchen müssen. Pinchas wird nicht zum neuen Anführer der Israeliten, oder zu einem Krieger: Gewalt ist nicht die Lösung. Durch den Friedensbund den Gott am Anfang der nächsten Parascha mit Pinchas schließt, bindet Gott Pinchas an sich und an das Volk Israel. Der Extremist wird als Priester zum Vermittler zwischen ihnen und Gott.

Für uns bedeutet es, dass wir extreme Situationen und Positionen wahrnehmen müssen, auch wenn sie uns unangenehm sind. Wir müssen ihnen entschieden entgegentreten, aber gleichzeitig müssen wir auch lernen sie einzubinden. Manchmal muss man doch den Bock zum Gärtner machen. Schalom bedeutet eben mehr als nur Frieden.

Shabbat Shalom

Bechukotai and LagBaOmer

The torah portion for this Shabbat is Bechukotai (Lev. 26.3-27.34):

God promises that if Israel will keep the commandments, they will enjoy material prosperity and dwell secure in their homeland. But God also delivers a harsh warning of the exile, persecution and other evils that will befall them if they abandon their covenant with the Eternal. Nevertheless,

Yet, even then, when they are in the land of their enemies, I will not cast them away; nor will I ever abhor them, to destroy them and to break My covenant with them; for I am the Eternal their God. (Lev 26.44)

This torah portion opens many questions for us, especially how we could understand the biblical idea of punishment and blessings, and how we should understand it today. What we can learn from the description is a better understanding of a messianic time: A time full of blessings – a world in balance. A world where we get enough for what we worked for. A world without shortage of food, and a world where God is in our midst and men walk free and erected. I can find comfort in these lines, because the vision of a messianic age doesn’t appear unreachable to me. This messianic world is not restricted to some gods or supermen residing on the top of a mountain or on the other side of the sea. It is in our hands to start the process, and to fulfill the visions of the torah and the prophets.

***

On Sunday we will mark the 33rd day of the counting of the Omer which commenced on the second night of Pesach and will conclude on the 49th day with the festival of Shavuot. The 33rd day is Lag B’omer; the day that tradition holds as a marker in this counting cycle due to the purported lifting of a plague amongst the disciples of Rabbi Akiva in the 2nd century.

Rabbi Michael Shire wrote the following explanation I’d like to share with you:

So the 33rd day is a stop in the on-going counting much like the momentary pause of an old clock as it reaches 12 and prepares to go round again. On our journey from Pesach to Shavuot, from Egypt to Sinai, from slavery to freedom we symbolically walk away from the things that oppress us and towards release of harmful habits, destructive behaviours, self-defeat or our own oppressions. … Peter Senge, the management guru, in his book ‘Presence’ indicates that in order to “let go”, we have to look back and pause on what we have learned from our past experiences. By pausing, we come into a state of ‘presence’ and in that state, we allow something else to “let come”. New insights, new hopes, new ambitions and a new way of looking at the reality around us can be part of this process. …
Counting of the Omer may seem one of those strange anachronistic Jewish folkways but it may just be another way to understand ourselves and our journeys through life arriving at Shavuot in order to let Torah come to us in a new and inspired way.

Schabbat Zav: Es liegt buchstäblich in unseren Händen

Der Wochenabschnitt in dieser Woche ist inhaltlich eine Fortsetzung des letzten Wochenabschnitts. Er führt die Anleitungen zu den Opfern fort und erklärt genau, welche weiteren Opferarten es gibt und wie sie dargebracht werden sollen. Am Ende folgt, nach den theoretischen Unterweisungen, der nächste wichtige Schritt, auf dem Weg zur Errichtung der neuen Gottesdienstordnung. Aaron und seine Söhne werden von Mosche „ordiniert“. In der einzigartigen Zeremonie werden die neuen Priester vor das ganze Volk gestellt und in die neuen Kleider gehüllt. Aaron erhält das Brustschild, die Krone und die URIM und TURIM – die Orakelsteine.

Der nächste Schritt ist die Salbung mit Öl. Daher kommt übrigens das Wort Meschiach – Messias. Es bedeutet salben oder im übertragenen Sinne „der Gesalbte“.

Der Wochenabschnitt erwähnt ebenfalls ein wichtige Speisevorschrift, die vielen Juden bis heute wichtig ist:

Lev 7.26 Ihr sollt auch kein Blut essen, weder vom Vieh noch von Vögeln, überall, wo ihr wohnt.
Lev 7.26 Где бы вы ни жили, не ешьте кровь ни птиц, ни животных.

Wir leiten von diesem Vers ab, dass Fleisch geschächtet werden muss, damit es „Koscher“ ist. Aber woher kommt diese besondere Aufmerksamkeit für das Blut? Die meisten Kommentatoren stimmen darüber überein, dass es zwei Gründe für das biblische Verbot gibt:

Der erste hat etwas mit der Verwendung von Blut in anderen Kulten der damaligen Zeit zu tun. In diesen Kulten wurde Blut zum Beispiel verzehrt (getrunken), da man glaubte, dass man dadurch die Kraft und Stärke der Tiere übernehmen würde und von Krankheiten geheilt werden könnte. Oftmals gab es noch eine weite Komponente, nämlich die, dass man mit den Blutopfern die Götter beruhigen bzw. bestechen wollte. Daher waren in diesen Kulten auch Menschenopfer keine Seltenheit.

Die zweite Erklärung besagt, dass das Blut der Sitz der Seele eines jeden Lebewesens ist. Während wir Menschen zwar Fleisch in bestimmten Maßen essen dürfen, bleibt das Blut tabu, weil die Seele einzig und alleine Gott gehöre.

Irgendwo zwischen den beiden Argumenten liegt die Erklärung von Nachmanides (Nachmanides war ein jüdischer Arzt, Rabbiner, Philosoph und Dichter aus Katalonien 1194-1270). Er glaubte, dass der Verzehr von tierischem Blut uns animalischer machen würde, also dass wir uns dadurch weniger menschlich und ethisch verhalten würden.

Auch wenn ich Nachmanides nicht in dem Punkt zustimmen würde, dass wir durch den Verzehr von Blut irgendwelche tierischen Eigenschaften annehmen, so sehe ich aber, dass die Vorschrift etwas mit Ethik zu tun hat und der Art, wie wir mit unserer Umwelt umgehen sollen.

Das vergießen von Blut ist oft gleichbedeutet mit dem Tod des Tieres oder eines Menschens. Wenn wir nun dem Blut von Tieren eine besondere Beachtung schenken, führen wir uns sehr eindrucksvoll vor Augen, dass wir Tiere töten, wenn wir sie verzehren wollen. Die Tora verbietet Blut zu essen, da es einen „heiligen“ Bestandteil in sich trägt, der Leben ermöglicht – die Seele –.

Das Schächten ist ein aufwendiger Vorgang. Man kann Tiere nicht in einer Nebensache töten. Auch wenn die Meisten von uns heute nicht mehr mitbekommen, wie ein Tier geschlachtet wird und viel zu häufig Fleisch, auch wenn es Koscher geschlachtet wird, noch lange nicht garantiert, dass die Tiere mit Würde behandelt wurden, können wir trotzdem aus diesem kleinen Gebot etwas für uns ableiten: Es liegt buchstäblich in unseren Händen, was wir essen. Wir können bewusst Essen einkaufen. Zum Beispiel Fleisch von kleinen Bauern, die ihre Tiere nicht in Tierfabriken großziehen. Früchte, die nicht zweimal um die Erde geflogen wurden, bis sie in unseren Supermärkten landen und andere Lebensmittel, von dem wir wissen, dass auch die einfachen Arbeiter in der Landwirtschaft ordentlich bezahlt wurden. Es gibt diese Dinge und sie sind oft nicht teurer als andere Lebensmittel. So kann jeder von uns einen Beitrag leisten und für sich selbst den alten biblischen Gesetzen eine ganz moderne Bedeutung geben.

Schabbat Schalom

Shabbat Shekalim: God has his place in our midst

This Shabbat, we are going to read the end of the second Book of the Torah, Parasha P’kudei. Because this year is a leap year in the Jewish calendar, this Shabbat is also Shabbat Sh’kalim.

Shabbat Sh’kalim is the first of four special Shabbatot in spring, guiding us towards Pessach. Therefore, a special Maftir – a final reading – from a second Torah scroll supplements the traditional reading of the Torah and a special Haftarah is read. For Shabbat Sh’kalim the Maftir is taken from Parashat KiTisa (2M30.11-16), the Torah portion we just read two weeks ago, and the Haftarah from the 2nd books of Kings (12,1-17).

The connecting theme is the “Dwelling place of God”, the Tabernacle/the Temple, and how the Israelites contributed to its construction.

Our sages took this as a model, when they instituted Shabbat Sh’kalim as a reminder for all of us to contribute to our Jewish communities, till today.

But why, one can ask, is the theme of contribution so strongly connected to the dwelling place of God?

Let me share with you the following idea:

The very beginning of God’s instructions for the new Tabernacle starts with a word from the Eternal to Moshe:

“Tell the Israelite people to bring Me offerings; you shall accept offerings for Me from every person whose heart is so moved” (Ex. 25.1-2)

The Hebrew word for offerings, which is used in this quote, as well as in our Maftir, is TERUMAH, offerings for God.

But these offerings are not the animal sacrifices, not the “KORBANOT” we often encounter in the Torah. And they aren’t the offerings we give for charity, ZEDAKA.
 Meant are special levies for the building of the Tabernacle.
 In later times – as we can understand it from our Haftarah – these donations were used for the maintenance of the temple.
 Today, we should understand it as a contribution to the infrastructure of the community; for example the building and maintenance of our Synagogue.

But let me direct your attention again to the second half of our quote: “from every person whose heart is so moved”.

We shouldn’t make the mistake to understand Terumah only as a monetary donation. This may be one way of support, but silver and gold are only symbols for other things, we can give.
 It can be a cake for a Bracha (Kiddush),
 the offer of help, when something needs to be prepared or done in the Synagogue,
 or the visit of people who are sick or lonely.
 Sometimes, “just coming to the prayer services” can be a big contribution.

Today, I think, the offering of TIME is one of the most valuable “things” we can give to our community.
Jewish services aren’t solely meant to praise and worship God. There is also the concept of meeting other people. The Torah calls the tabernacle also the “tent of meeting”, because – to borrow an idea from Martin Buber – we can only meet God in dialog. Coming together and spending time together, that’s worship as well. Wherever we meet, we are creating a place for God to be.

Once, Rabbi Mendel of Kotzk asked his students, where God is at home on this world. His students laughed and answered quickly: What a question, isn’t the whole world filled by the Shechina (the presence) of God? But the rabbi stayed earnest and answered his own question: God is there, where WE let him in.

All the readings of the last weeks about the building of the tabernacle sound like a huge task, hardly manageable, but when we realize that it starts with an offering, coming from the heart, and mainly means to get together with others, to create a real community by spending time together, than God has his place in our midst and dwells among us.

Shabbat Shalom

Rabbi Adrian Michael Schell​
Schabbat Shekalim 5774 @ Bet David, Johannesburg ZA