Presseschau zur Ordination

Foto: Tobias Barniske
Foto: Tobias Barniske

Ich danke schon mal an dieser Stelle allen Journalisten, Medien und Freunden, die über die Ordination berichten.

Ein schönes Portrait über meine Arbeit in Hameln ist hier zu finden:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ausderjuedischenwelt/2072438/

„Neue Rabbiner und Kantoren braucht das Land – Ordinationsfeier in Erfurt“

Der MDR hat ausführlich berichtet. Hier ist die Startseite zur Berichterstattung: http://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/rabbinerordination100.html

Eine Zusammenfassung der Ereignisse ist hier als Video abrufbar: http://www.mdr.de/tv/programm/video117002.html

Die Jüdische Allgemeine hat hier über die Ordnination berichtet:

Gebet und Gesang

Und hier ist der Bericht von Heide Sobotka in der JA ist hier zu finden: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/15695

Und hier die Tickermeldung der Bild-Zeitung: Bild Berlin

Hier die Meldung in den PNN: http://www.pnn.de/potsdam/740456/

Auf T-Online / Yahoo / Die Welt (dapd) ist folgender Bericht über die Ordination zu finden: http://www.t-online.de/regionales/id_62918606/rabbiner-und-kantoren-des-abraham-geiger-kollegs-in-aemter-berufen.html

und Deutschland today berichtet hier: http://www.dtoday.de/regionen/lokal-nachrichten_artikel,-Besonderes-Ereignis-juedischen-Lebens-weit-ueber-Thueringens-Grenzen-_arid,242805.html

Die Hamelner DEWEZET hat ebenfalls einen kleinen Bericht verfasst: http://www.dewezet.de/portal/startseite_Vom-Buchhaendler-zum-Rabbiner-_arid,518318.html

Und hier der Bericht der TLZ: http://www.tlz.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Erfurt-Renaissance-juedischen-Lebens-in-Deutschland-227625197

Und hier die Pressemitteilung des AGKs zur Ordnination:

Seien Sie unser Gast bei der Ordination in Erfurt:

Das Ereignis in den Medien:

„Neue Rabbiner und Kantoren braucht das Land – Ordinationsfeier in Erfurt“

Ab 14.00 Uhr: als Live-Übertragung
des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR Thüringen) im Internet:

http://www.mdr.de/tv/programm/sendung243888.html

Eine Zusammenfassung der Ereignisse mit dem gleichen Titel sendet der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) in der Sondersendung von 22.05 – 22.25 Uhr im regionalen Fernsehprogramm und danach unter gleicher Web-Adresse im Internet.

Am Mittwoch, den 10. April 2013, werden mit Rabbiner Alexander Nachama und Rabbiner Adrian M. Schell zum fünften Mal Absolventen des Abraham Geiger Kollegs an der Universität Potsdam ordiniert. Daneben werden mit Isidoro Abramowicz und Nikola David auch zwei Kantoren in ihr Amt eingeführt.

Die Ordination findet in der Neuen Synagoge der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen in Erfurt in Anwesenheit zahlreicher Rabbiner und Gemeinderepräsentanten aus dem In- und Ausland statt.

Unter den Ehrengästen wird die Ministerpräsidentin des Freistaats Thüringen, Christine Lieberknecht, sein, die auch die Festansprache hält.

Weitere Festgäste sind:
Aus dem Zentralrat der Juden: Dr. Josef Schuster (Vizepräsident), Mark Dainow und Heinz-Joachim Aris (Präsidium), Rabbiner Dr. Henry Brandt (Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschland); aus den Kirchen: Landesbischöfin Ilse Junkermann (Evangelische Kirche Mitteldeutschland), Dr. Christian Stawenow (Regionalbischof Erfurt-Eisenach) und Gregor Arndt (Dompropst Bistum Erfurt); sowie Vertreter des Deutschen Bundestages und der Landtage Thüringen und Brandenburg.

Absolventen des Abraham Geiger Kollegs 2013

Rabbiner:

Alexander Nachama
Ordinationsspruch:
„Sei beherzt und tapfer, zage nicht und sei nicht ängstlich,
denn der Ewige, dein Gott, ist mit dir, überall wohin du gehst.“
(Josua 1,9)

Alexander Nachama, geboren 1983 in Frankfurt am Main, erhielt nach einer Ausbildung zum Kantor 2008 seinen Bachelor in Judaistik (Freie Universität Berlin) und 2013 seinen Master (Universität Potsdam). In seiner Masterarbeit beschäftigte er sich mit dem Anzünden der Schabbatkerzen (Hadlakat Nerot).

Seit November 2012 arbeitet Nachama als Gemeinderabbiner für die Jüdische Gemeinde zu Dresden.

Adrian Michael Schell

Ordinationsspruch:
„Lass deine Hand sein ob dem Manne deiner Rechten,
dem Menschensohn, den du dir stark gemacht“
(Psalm 80,18).

Adrian Michael Schell, geb. 1973 in Frankfurt am Main, ist hauptamtlicher Jugendleiter der Union progressiver Juden in Deutschland. Der gelernte Buchhändler hat vor seinem Studium der Religionswissenschaft und Jüdischen Studien in Potsdam zunächst im Buchhandel und dann beim Deutschen Taschenbuch Verlag in München gearbeitet. In seiner rabbinischen Abschlussarbeit behandelt er die Adoption von Kindern und die dazugehörigen halachischen (religionsrechtlichen) Diskussionen.

Er betreut seit Frühjahr 2012 zusätzlich die Jüdische Gemeinde Hameln, deren Rabbiner er nach seiner Ordination sein wird.

Kantoren:

Isidoro Abramowicz

Investiturspruch:
„Gott, höre mein Gebet, lausche den Sprüchen meines Mundes.“
(Psalm 54,4)

Isidoro Abramowicz wurde 1972 in Buenos Aires geboren. Er studierte Musik an der Universidad Nacional de Buenos Aires in Argentinien, bevor er 2009 seine kantoralen Studien am Abraham Geiger Kolleg und im Masterstudiengang der Jüdischen Studien an der Universität Potsdam aufnahm. Im Rahmen seiner Studien absolvierte er zwei Studienjahre in Israel und studierte am Hebrew Union College in Jerusalem und am Tel Aviv Cantorial Institute, das von Naftali Hershtik geleitet wird. In seiner Masterarbeit zum Thema „Das Frankfurter Kaddisch – Ein liturgischer Kalender“ hat sich Abramowicz mit den Kaddischmelodien in der Tradition von Frankfurt am Main beschäftigt – einem Schatz von über fünfzig Melodien für die Liturgie eines ganzen Jahreszyklus. Bis zu diesem Zeitpunkt existierten noch keine wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu diesem Thema.

Isidoro Abramowicz ist verheiratet und hat eine Tochter.

Nikola David

Investiturspruch:
„Singet dem Ewigen ein neues Lied, denn Wunderbares hat Er vollbracht, Seine Rechte half Ihm, der Arm Seiner Heiligkeit.“
(Psalm 98,1)

Nikola David wurde 1969 in Bela Crkva, Serbien, geboren. An der Musikakademie Novi Sad studierte er Gesang und Musikpädagogik. 1998 kam er mit einem Stipendium der Anni-Eisler-Lehmann-Stiftung nach Deutschland und absolvierte dann am Peter-Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz sein künstlerisches Aufbaustudium. Nikola David nahm 2008 sein Kantorenstudium am Abraham Geiger Kolleg auf. In seiner Bachelorarbeit zum Thema „Die Hymne Adon Olam“ hat sich David mit der Bedeutung dieses traditionellen Schlussliedes in der jüdischen Gottesdienstliturgie und mit verschiedenen Vertonungen auseinander gesetzt.

Nikola David befindet sich zur Zeit in Verhandlungen mit der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg. Er ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Eine Pressemappe zur Ordination und Investitur finden Sie auch hier.

Baruch Dajan Ha Emet

Gestern habe ich die traurige Nachricht erhalten, dass Frau Professor Dr.
Francesca Yardenit Albertini als Folge ihres chronischen Leidens im Alter von 37 Jahren verstorben ist. Frau Albertini war Professorin an der Uni und ab und an mal auch ein Teil unseres Studenten-Minjans am Kolleg. Eine Lehrerin zu verlieren ist ein Schock, eine so junge Frau, die mit einer grossen Hingabe fuer die Wissenschaft machen von uns inspirieren konnte ein Verlust, den wir vielleicht erst viel Spaeter begreifen werden können.

Baruch Dayan Emet.

Weitere Informationen auf uni potsdam

Zurück auf Start

Das neue Semester hat begonnen und damit bin ich wieder zurück in der Uni. Nach über einem Jahr ist es ein ungewöhnliches, aber nicht unangenehmes Gefühl. So sehr ich es genossen habe, mal ein anderes Lernen zu erleben, so sehr freue ich mich auf das geballte Uniwissen, welches wieder auf mich einwirken wird. Mein Kursauwahl verspricht mir aber auch einen sanften Übergang. Schwerpunktmäßig besuche ich in diesem Semester Kurse bei Admiel Kosman, welche sich alle, vor allem über den literarischen Weg, der jüdischen Kultur annähern. Gespannt bin ich auf den Kurs „Israeli Poetry“ im kontext jüdischer Orthodoxie. Positiver Nebeneffekt, mein Hebräisch, welches in den vergangenen drei Monaten, die ich nun schon wieder in Berlin bin, sich leider schon wieder in hintere Ecken meines Sprachzentrums verzogen hat, Mehr lesen

Zwischenstand

Zwischenstand

Gestern habe ich meine BA Arbeit fertiggestellt. Mein kleines Baby hat 51 Seiten. Jetzt bin ich gespannt auf die erste Rektion meines Dozentens. Finde ich seine Gnade? Am Freitag will ich sie einreichen. Drückt mir die Daumen, dass er nicht zu viele Änderungen hat.

Ansonsten steht auch für mich die Vorbereitung auf das neue Jahr an. Kommenden Shabbat lerne ich meine neue Praktikumsgemeinde kennen. Bielefeld. Die Synagoge kenne ich bereits. Es ist die erste umgebaute Kirche in Deutschland gewesen. Mein Eindruck von meinem ersten Besuch von vor über einem Jahr ist, dass die Gemeinde was besonderes Geleistet hat. Ich werde Euch Berichten, wie es sich anfühlt vorne auf der Bimah zu stehen.

14 Tage

Liebe Leserinnen und liebe Leser meines Blogs.

Nein, ich möchte nicht das Ende meines Blogs ankündigen, aber die Ruhe, die derzeit herrscht, ein wenig begründen. Nicht nur, dass sich zum Semesterende Klausurvorbereitungen, Abgabetermine für Hausarbeiten und Prüfungstermine dicht an dicht drängen und sämtliche Zeitplanungen beherrschen, auch mein Tag für Tag näherrückender Abflugtermin nach Israel reduziert meine Möglichkeiten einer erweiterten Freizeitgestaltung, zu der das Beschreiben dieses Blogs gehört.

Gerne würde ich Euch z.B. über die Jahrestagung berichten, über die Aktivitäten von arzenu Deutschland (www.arzenu.de), interessanten Leseerfahrungen usw. aber ich komme einfach nicht dazu.

Also bleibt es bei einer kleinen Auswahl von Bildern von der Tagung und der Aussicht darauf, Euch demnächst von meinen anstehenden Studienplänen in Jerusalem berichten zu können. Damit Ihr mitbekommt, wann es hier weitergeht, empfehle ich, diesen Blog per RSS ins Abo zu übernehmen.

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