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Adrian Michael Schell
Posts Tagged ‘Adrian M. Schell’
Empfang der Shabbat Braut

Studentenkonzert des Jewish Institute of Cantorial Arts Die Kantorenstudenten laden Sie herzlich zu ihrem ersten Studentenkonzert Empfang der Shabbat Braut am Sonntag, den 14. Juni 2009, um 18:00 Uhr in das Jüdische Gemeindehaus, Fasanenstraße 79/80, 10623 Berlin, ein. Solisten: Juval Porat, Alexander Zakharenko und Nikola David Atara – Chor des Jewish Institute of Cantorial Arts [...]

"Israelischer Geheimdienst warnt vor Facebook"

na dass ist doch mal eine nachricht, die da über meinen tagesschau ticker läuft: Israelischer Geheimdienst warnt vor Online-Netzwerken Terror-Spionage über Facebook? Israelische Bürger sollen künftig vorsichtiger sein, wenn sie persönliche Daten über soziale Online-Netzwerke verbreiten. In einer Erklärung des israelischen Inlandsgeheimdienstes Shin Bet hieß es, islamische Terrorgruppen durchkämmten systematisch Netzwerke nach vertraulichen Informationen. Von [...]

Eurovision 2009 – I

zugegeben, ich bin nicht einer von diesen extremen eurovision fans, die platzierungen über jahre hinweg aufsagen können, oder nachts, wenn man sie weckt, die platzierung von israel im jahre 1995 wissen (8. Platz, Liora, Amen), aber immerhin schaue ich jedes jahr das großereignis europäischer musikalität. dank you tube hat sich aber etwas verändert, was noch [...]

pro religion ?!

heute dürfen wir berliner entscheiden, ob wir für oder gegen eine änderung des bestehenden unterrichtskanons sind. es geht weder um mathematik, noch um computerkurse, nicht um biothechnik oder berufsvorbereitende kurse, sondern um etwas, dass in meiner schulzeit eher unwichtig war (entweder wurde es auf grund von lehrermangel ganz gestrichen (ethik) oder es war einfach ein fach um [...]

Das jüdische Eherecht

hurra! es ist da. das erste (wissenschaftliche) buch, an dem ich mitgewirkt habe. Walter Homolka Das jüdische Eherecht De Gruyter Verlag ISBN 978-3-89949-452-5 heute morgen lag es in meinem fach, eingeschweisst und jungfräulich. mein belegexemplar. ich muss sagen, dass ich doch ein wenig mit stolz erfüllter brust die folie aufgerissen habe und nach dem exkurs [...]

20 Things To Do With Matzah

irgendwie schaffen wir es immer, nach pessach noch massen an matzot übrig zu haben. mein einkaufsmanagement scheint immer flasch zu sein, bzw. die panik, plötzlich ohne darstehen zu müssen, zu groß. wie auch immer. meine verwunderung, dass am ende von pessach immer noch so viel matzot übrig sind, habe ich in meinem facebook account gepostet. [...]

Die letzte runde

in sachen BA hat begonnen. nach diesem semester habe ich dann meinen ersten hochschulabschluss. während die magister-studenten zum vergleichbaren zeitpunkt ihrer studien nur ihre zwischenprüfung in händen hielten, habe ich dann ein bachelor. für mich eine nettes i-tüpfelchen. bis dahin schlägt aber die uni-bürokratie mit allem auf mich/bzw. den ba-studenten im allgemeinen ein, was ihr [...]

Chag Sameach

Liebe Freunde, Leser und zufällige Besucher, ich wünche Euch wunderbare und koshere Pessach-Feiertage. p.s. morgen nicht vergessen: birkat ha chamah  infos hierzu bei chaim auf sprachkasse.de

Pessach-Putz

So Leute, jetzt bin ich auch dran. Heute wird dem Chametz der Entfaltungsraum in der Wohnung entzogen. Allen, die ebenfalls heute oder morgen ihren Großputztag haben, wünsche ich Durchhaltevermögen. KOL TUV.

frühling

jetzt ist er da. hurra. mal schauen, wie lange, oder ob es gleich wieder ein sommer wird. so oder so. hauptsache warm. zu einem anständigen frühling gehört für mich auch ein besuchim zoo. hier einige bilder von unserem letzten zoo-besuch hier in berlin.

rückblick – eine glosse zum wochenende

die medienarbeit der katholischen kirche ist weiterhin bedauernswert schlecht. ich kann mich nicht dem eigenen gedankenspielen entziehen, dass hier eine große verschwörung im gange ist. nur eines wird mir dabei nicht klar: welche rolle spielen wir juden darin? nach einer woche medientraining bin ich zwar noch kein experte, aber ich meine zu erkennen, dass man [...]

Der größte Eierberg Europas.

Beim gemütlichen Schlendern durch die Wiener Innenstadt kann durchaus der Eindruck entstehen, man sei beim Einbiegen auf die Freyung in einen Zeittunnel geraten. Bunt geschmückte Hütten, angenehme Düfte und dick eingemummelte Händler verbreiten eine vorweihnachtliche Stimmung.

Dass dem nicht so ist, verrät ein großes Schild am Eingang des Markt: Altwiener Ostermarkt. Heuer zum 20. Mal. Aber nicht nur die Tatsache, dass zu Ostern ein besonderer Markt stattfindet, lohnt den Schlenker über die Freyung, sondern auch der Eierberg. 40.000 bemalte, dekorierte und in liebevoller Handarbeit gestaltete Eier bilden das Herz des Marktes.

In jeder Größe und aus aller Welt präsentieren sich die Eier aus Holz, Keramik und Stein. Der Besucher findet vom gestalteten Wachtel-Ei bis zum Straußen-Ei den christlichen Frühlingsschmuck für die häusliche Dekoration. So z.B. am Stand von Elfriede Kristament, die jedes ihrer rund 1.500 Eier selbst bemalt hat. Während viele Händler von Wochenmarkt zu Wochenmarkt reisen und neben Osterschmuck auch andere Waren anbieten, ist die pensionierte Kunstgewerblerin aus der Wachau nur auf dem Ostermarkt in Wien anzutreffen. 30 Minuten braucht sie, ein Wachtel-Ei mit einer ganzen Landschaft zu bemalen. Sie bevorzugt Frühlingsmotive. “Klar hat sie auch mit typisch christlichen Symbolen gestaltete Eier da”, sagt sie und zeigt auf eine Ecke in ihrer Auslage, „aber die Kunden bevorzugen die fröhlicheren Motive“. Sie meint damit Bilder von Küken und Hasen, oder Blumen und Naturlandschaften.

Wenige Meter weiter, am nördlichen Markteingang, wird der Marktbesucherwie durch magische Hand an den Stand von Gustav Gepp geführt. “Immer schon haben Steine …

Tipp: „G'tt und die Medien“

Im Rahmen der unserer Schulung organisiert die Katholische Medien Akademie am Montag, 30. März /18.00 Uhr eine Diskussionsveranstaltung im Wiener „Haus der Industrie“. Unter dem Titel „G’tt und die Medien“ diskutieren Rabbiner Prof. Walter Homolka, Leiter des „Abraham Geiger Kollegs“, Prof. Michael Bünker, Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich und Amena Shakir, Dozentin für [...]

sozusagen

das seminar in wien ist wirklich sehr interessant und hilfreich. wie geschrieben, werden wir im umgang mit medien unterschiedlichster art trainiert. mit dem schwerpunkt auf interview-techniken. unglaublich, auf was man und frau alles achten sollte, wenn er oder sie vor einer kamera steht. die kleidung ist noch das kleinste detail. schwierig wird es bei der [...]

Ministerpräsidenten beraten über das AGK

Märkische Allgemeine 25.03.2009/ 16:42 Stärkung der jüdischen Kultur in Deutschland Ministerpräsidenten beraten über Potsdamer Rabbiner-Seminar Potsdam/ Berlin – Die Ministerpräsidenten der Länder beraten morgen in Berlin über die Finanzierung des Potsdamer Rabbiner-Seminars. „Wir sind zuversichtlich, dass die Ministerpräsidenten der künftigen Förderung des Abraham-Geiger- Kollegs zustimmen werden”, sagte Brandenburgs Hochschulministerin Johanna Wanka (CDU) heute. Die Arbeit [...]

wer zahlt für jüdische friedhöfe

  für die kommenden 7 tage bin ich in wien auf einem medientrainigs-seminar. auf dem seminar hoffen wir geiger studenten vertrauter im umgang mit journalisten zu werden. aber auch das verfassen eigener artikel soll uns zukünftig leichter fallen. eine aufgabe war es, einen artikel zu dem aktuellen streit in österreich zu verfassen, der um die [...]

Jerusalem

ich komme. Okay, nicht sofort, aber heute habe ich die Zusage der Konservativen Jeschiwa in Jerusalem erhalten, mich für ein Jahr auszubilden. Nach meinem Ausbildungsplan folgt zwischen dem BA- und dem Master-Programm ein Jahr in Israel und in diesem Jahr bin ich genau an dieser Nahtstelle. Im kommenden Semester schreibe ich meine BA Arbeit und [...]

Koscher – gibt es das auch im Islam

Einen sehr interessanten Beitrag zum jüdisch.islamischen Dialog habe ich bei der Deutschen Welle entdeckt. Der Film ist knapp 30 Minuten lang und kann online abgerufen werden: http://www.dw-world.de/popups/popup_single_mediaplayer/0,,3988059_type_video_struct_3609_contentId_2576946,00.html oder: http://www.dw-world.de/dw/0,,3609,00.html (rechts Unten im Archiv den Beitrag auswählen). Shabbat Shalom

Achtung Terrorgefahr

ich musste also 36 jahre alt werden, um zu erfahren, dass ich und chayim eine potentielle gefahr für deutschland darstellen und daher durch einen dahergelaufene glatze belästigt werden dürfen. okay, der reihe nach. gestern waren wir in leipzig auf der buchmesse und eigentlich sollte der artikel heute von unseren erlebnissen und begegnungen dort berichten. stattdessen wird dieser kleine [...]

Purim – eine kleine Quellen-Sammlung

Die Nachfolgende Übersicht entstand als Vorbereitung zu einem Referat zu dem kleinen jüdischen Feiertag, den wir heute (und morgen) begehen. Mit den weiteren Blog-Artikeln, die bei verschiedenen anderen Bloggern unseres Webrings” Blogs von Juden aus Deutschland” entstanden sind, gibt es ein erstaunlich schönes und rundes Bild. Ich wünsche Euch “Chag Purim Sameach”. Feiert schön und fröhlich!

ÜBERSICHT

Purim kann man, ohne in die Tiefe zu gehen, als die jüdische Antwort auf Fasching beschreiben und liegt, wenn man damit das Kostümieren und fröhlich Feiern in den Vordergrund stellt, nicht unbedingt falsch. Eines der vielleicht verrücktesten Gebote in der Halacha ist das Gebot, dass man an Purim so betrunken sein soll, dass man nicht mehr zwischen einem „Gesegnet sei Mordechai“ und „Verflucht sei Haman“ unterscheiden kann [Fussnote 1, siehe am Ende]. Das Gebot, dass man an Purim viel Alkohol trinken soll, ist ein Anzeichen dafür, dass Purim eines der fröhlichsten Feste im jüdischen Kalender ist. Es folgt dem fast schon üblichen Modell für jüdische Feste: „Sie haben versucht uns umzubringen, wir haben es überstanden, lasst uns essen und feiern“. …

You don't look Jewish

“The Hebrew Mamita” Vanessa Hidary

Ein Fall für die Öffentlichkeit – die Affäre Williamson

aus den beiden interviews ([hier] und [hier]) ist ersichtlich, dass der fall Richard Williamson ein ständiger begleiter meiner rom-reise war. und nicht nur, weil ich als rabbinerstudent mit dabei war und man sich gemüßigt gefühlt hätte, stellung zu beziehen. sondern im gegenteil: mein eindruck ist, dass es vor allem den katholischen teilnehmerInnen der studienfahrt wichtig [...]

Ein Rabbinerstudent im Vatikan

In der Märkischen Allgemeinen wurde über meinen Besuch in Rom auch berichtet. Der Bericht ist hier abgedruckt und nachfolgend zum nachlesen (Bericht vom 26.2.2009 von Rüdiger Braun):

Adrian Michael Schell tat sich sechs Tage lang in der Kurie um / Verhaltene Kritik, aber auch Verständnis für Benedikt XVI. im Fall Williamson

POTSDAM – Begegnungen zwischen Juden und der katholischen Kirche sind seit der Diskussion um die Wiederaufnahme des Holocaust-Leugners Richard Williamson in die Kirche nicht leichter geworden. Dass sie dennoch gelingen können, weiß Adrian Michael Schell. Der Potsdamer Rabbinerstudent hat zusammen mit einigen Kommilitonen in der zweiten Februarwoche den Vatikan besucht. Das umfangreiche Programm war als Seminar am Potsdamer Abraham-Geiger-Kolleg angeboten worden. Dort lässt sich Schell seit 2006 zum Rabbiner ausbilden. …

radio vatikan

D/Vatikan: Gelebter Dialog: Ein deutscher Rabbinerstudent zu Besuch im Vatikan

Die jüdisch-katholischen Beziehungen sind in den letzten Wochen in der Diskussion um die Lefebvre-Bischöfe auf eine harte Probe gestellt worden. Doch andererseits hat die Debatte auch deutlich gemacht: Der Austausch zwischen Juden und Christen steht auf einer soliden Grundlage, die auch Krisen Stand hält. Das haben am Donnerstag die versöhnlichen Worte zwischen dem New Yorker Rabbi Arthur Schneier und Papst Benedikt im Vatikan deutlich gezeigt.
Es sind aber nicht nur die Gesten der großen Persönlichkeiten, die hier Signale setzen. Der Dialog wird vor allem im tagtäglichen Miteinander von Geistlichen und Gläubigen beider Religionen gestaltet. Das findet auch der deutsche Rabbinerstudent Adrian Michael Schell. Der gebürtige Frankfurter studiert Religionswissenschaften an der Universität Potsdam und lässt sich am Abraham-Geiger-Kolleg zum Rabbiner ausbilden. Zusammen mit christlichen und jüdischen Kommilitonen besucht er derzeit die römische Kurie. Im Interview mit Radio Vatikan hat er von seinem Studium und seinen Eindrücken im Vatikan erzählt.

Adoption von Kindern