Der größte Eierberg Europas.

meine übungsreportage zum ostermarkt 🙂

Ein Straußenei als Osterei
Ein Straußenei als Osterei

 

Beim gemütlichen Schlendern durch die Wiener Innenstadt kann durchaus der Eindruck entstehen, man sei beim Einbiegen auf die Freyung in einen Zeittunnel geraten. Bunt geschmückte Hütten, angenehme Düfte und dick eingemummelte Händler verbreiten eine vorweihnachtliche Stimmung.

Dass dem nicht so ist, verrät ein großes Schild am Eingang des Markt: Altwiener Ostermarkt. Heuer zum 20. Mal. Aber nicht nur die Tatsache, dass zu Ostern ein besonderer Markt stattfindet, lohnt den Schlenker über die Freyung, sondern auch der Eierberg. 40.000 bemalte, dekorierte und in liebevoller Handarbeit gestaltete Eier bilden das Herz des Marktes.

In jeder Größe und aus aller Welt präsentieren sich die Eier aus Holz, Keramik und Stein. Der Besucher findet vom gestalteten Wachtel-Ei bis zum Straußen-Ei den christlichen Frühlingsschmuck für die häusliche Dekoration. So z.B. am Stand von Elfriede Kristament, die jedes ihrer rund 1.500 Eier selbst bemalt hat. Während viele Händler von Wochenmarkt zu Wochenmarkt reisen und neben Osterschmuck auch andere Waren anbieten, ist die pensionierte Kunstgewerblerin aus der Wachau nur auf dem Ostermarkt in Wien anzutreffen. 30 Minuten braucht sie, ein Wachtel-Ei mit einer ganzen Landschaft zu bemalen. Sie bevorzugt Frühlingsmotive. „Klar hat sie auch mit typisch christlichen Symbolen gestaltete Eier da“, sagt sie und zeigt auf eine Ecke in ihrer Auslage, „aber die Kunden bevorzugen die fröhlicheren Motive“. Sie meint damit Bilder von Küken und Hasen, oder Blumen und Naturlandschaften.

Wenige Meter weiter, am nördlichen Markteingang, wird der Marktbesucherwie durch magische Hand an den Stand von Gustav Gepp geführt. „Immer schon haben Steine eine besondere Anziehungs- beziehungsweise Ausstrahlungskraft“, erklärt die Mitarbeiterin von Gustav Gepp, die den Standdienst übernommen hat, und weiter: „Noch wichtiger als die Form, für die es viel handwerkliches Geschick bei der Bearbeitung der Steine braucht, ist aber die heilende Wirkung, die von den Steinen ausgeht. Für jeden Menschentyp gibt es einen besonderen Stein“.  Aus einer kleinen Heilsteinfibel ist schnell der passende Stein nach Sternzeichen oder Krankheit gefunden und aus dem großen Sortiment am Stand herausgesucht. Sollte widererwarten der Stein nicht am Stand sein, verweist man an mit großer Kollegialität an den Stand der Firma Reither. Nur ein paar Meter weiter.

20. Altwiener Ostermarkt
vom 27. März bis 13. April
10-17. Uhr
Wien 1., Freyung
www.altwiener-markt.at

über feedback freue ich mich 🙂

Tipp: „G'tt und die Medien“

Im Rahmen der unserer Schulung organisiert die Katholische Medien Akademie am Montag, 30. März /18.00 Uhr eine Diskussionsveranstaltung im Wiener „Haus der Industrie“. Unter dem Titel „G’tt und die Medien“ diskutieren Rabbiner Prof. Walter Homolka, Leiter des „Abraham Geiger Kollegs“, Prof. Michael Bünker, Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich und Amena Shakir, Dozentin für Islamische Religionspädagogik. Weitere Diskutanten sind Christian Rainer, Herausgeber des „Profils“ sowie Gabriele Neuwirth, Vorsitzende des Verbands katholischer Publizisten Österreichs. Prof. Heinz Nußbaumer, Herausgeber der „Furche“, moderiert die Veranstaltung.